77 Anlagen

Offshore-Windpark "Borkum Riffgrund": Pilotphase beantragt

Die Plambeck Neue Energien AG hat jetzt den Bauantrag zur Realisierung des Offshore-Windparks "Borkum Riffgrund" beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) in Hamburg eingereicht. Der Antrag sieht eine Pilotphase mit 77 Windenergieanlagen der Drei-Megawatt-Klasse vor. Der auf hoher See erzeugte Strom wird an Land in das Netz der E.ON eingespeist.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Nach jahrelangen Vorarbeiten, Planungen und umfangreichen ökologischen Untersuchungen hat die Plambeck Neue Energien AG einen weiteren wichtigen Schritt zur Realisierung des Offshore-Windparks "Borkum Riffgrund" getan: Der Bauantrag für die Pilotphase ist beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) in Hamburg eingereicht worden. Mit einer Entscheidung über diesen Antrag wird noch im laufenden Jahr gerechnet.

Der Antrag sieht eine Pilotphase mit 77 Windenergieanlagen der Drei-Megawatt-Klasse vor. Damit ist dieser Projektabschnitt gegenüber bisherigen Planungen ausgeweitet worden. Der auf hoher See erzeugte Strom wird an Land in das Netz der E.ON eingespeist. Grundlage des Antrags sind umfangreiche Voruntersuchungen zu konkurrierenden Nutzungen wie Aspekten der Fischerei, der Schiffssicherheit und ökologischen Fragestellungen. Hierbei wurden im Rahmen noch laufender Untersuchungen Fische, marine Säuger, heimische Seevögel, Zug- und Rastvögel und die Lebensgemeinschaft am Meeresgrund, das Benthos, erfasst. Für diese Untersuchungen externer Forschungsinstitute charterte die Plambeck Neue Energien AG besonders geeignete Forschungsschiffe.

Das Projektgebiet liegt etwa 38 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Die Wassertiefen betragen dort zwischen 23 und 29 Meter.

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