Windenergie auf See

Offshore-Ausbau Thema der Nordsee-Anrainerstaaten

Im Rahmen der 5. Internationalen Nordseeschutz-Konferenz im norwegischen Bergen wird sich Bundesumweltminister Jürgen Trittin ab dem morgigen Mittwoch für einen stufenweisen Ausbau von Offshore einsetzen - einschließlich ökologischer Begleitforschung.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Bundesumweltminister Jürgen Trittin wird am morgigen Mittwoch zur 5. Internationalen Nordseeschutz-Konferenz nach Bergen (Norwegen) reisen. Neben dem Schutz von Arten und Lebensräumen und der Überdüngung der Meere werden sich die teilnehmenden Fachminister der Nordsee-Anrainerstaaten sowie der Schweiz auch mit der Windenergie auf See (Offshore) beschäftigen. Die Konferenz dauert zwei Tage.

Der Ausbau der Windkraft wird ein Schwerpunktthema der Konferenz sein. Um das Potenzial dieser erneuerbaren Energiequelle so weit wie möglich zu nutzen, ist eine allmähliche Erschließung geeigneter Standorte auf See durch Offshore-Anlagen erforderlich. Dies bedeutet gleichzeitig aber großflächige und langfristige Eingriffe in die Meeresumwelt. Trittin will sich in Bergen für einen stufenweisen Ausbau von Offshore einsetzen. Dies soll jedoch mit ökologischer Begleitforschung einhergehen, um den Ausbau umwelt- und naturverträglich zu gestalten.

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