Ruhestrom

Offener Kofferraum führt zu erhöhtem Energieverbrauch

Der ADAC hat festgestellt, dass beim ausgeschalteten Auto immer noch recht viel Energie verbraucht werden kann – wenn der Kofferraum nicht richtig geschlossen ist. Dann werden nämlich die Steuergeräte möglicherweise nicht abgeschaltet. Das kann dazu führen, dass das Auto nicht mehr anspringt.

Autos© Michael Eichhammer / Fotolia.com

München (red) - Im Rahmen von sogenannten Ruhestrommessungen hat der ADAC den Stromfluss von Autos bei abgeschaltetem Motor geprüft. Ergebnis: Pkw schalten ihre vielen kleinen Computer (Steuergeräte) nach maximal 20 Minuten selbst ab. Dies gilt zumindest dann, wenn sie geschlossen sind. Der Stromverbrauch von stehenden Fahrzeugen ist dann nicht gravierend.

Offener Kofferraum verhindert Abschalten von Steuergeräten

Ist hingegen der Kofferraum nicht richtig geschlossen, kann immer noch eine erhebliche Menge an Strom verbraucht werden. In solchen Fällen kann es dazu kommen - auch wenn der Pkw nur wenige Tage nicht bewegt wird - dass der Motor später nicht mehr anspringt. Gerade nach dem Ausladen von Gepäck kann man vergessen, die Kofferraumklappe richtig zu schließen.

Kofferraum und Türen richtig schließen

Nach dem Verschließen des Autos immer überprüfen, ob Kofferraum und Türen zu sind. Außerdem ist zu beachten, dass ein Fahrzeug im Winter in der Regel deutlich mehr Energie benötigt. Abblendlicht, Sitzheizung, Scheibenheizung sowie Gebläse belasten die Lichtmaschine. Die Leistungsfähigkeit der Starterbatterie nimmt bei niedrigen Temperaturen ab. Der Motor braucht dann zum Starten mehr Leistung.

Bei längerem Stillstand Batterie abklemmen

Außerdem nimmt eine kalte Batterie deutlich weniger Strom auf als eine warme, was die Nachladezeit beeinflusst. Steht ein Fahrzeug längere Zeit, sollte die Batterie abgeklemmt und regelmäßig über ein externes Ladegerät nachgeladen werden.

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