Kommunale Beziehungen

Offenburgs Oberbürgermeister wechselt in die Energiewirtschaft

Um der großen Bedeutung der Beziehungen zu den Kommunen weiterhin gerecht zu werden, hat der Stromversorger EnBW den ehemaligen Offenburger Bürgermeister Dr. Wolfgang Bruder zum Generalbevollmächtigten für kommunale Beziehungen berufen. Er übernimmt seine neuen Aufgaben im drittgrößten deutschen Energieunternehmen am 1. November 2002.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Der Vorstand der EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat Dr. Wolfgang Bruder (51) zum Generalbevollmächtigten für kommunale Beziehungen berufen. Der bisherige Oberbürgermeister von Offenburg übernimmt seine neuen Aufgaben im drittgrößten deutschen Energieunternehmen am 1. November 2002.

Im Zusammenspiel mit der EnBW Regional AG, die die unternehmerische Verantwortung für die Entwicklung und Führung der kommunalen Aktivitäten in Baden-Württemberg hat, nimmt die EnBW AG traditionell übergeordnete strategische und koordinierende Aufgaben in diesem außerordentlich wichtigen Bereich wahr. Das Unternehmen begründete die Berufung des profilierten Kommunalpolitikers mit der "großen Bedeutung, die wir den Beziehungen zu den Kommunen - insbesondere in unserem Stammland Baden-Württemberg - beimessen."

Der 1951 in Göppingen geborene Dr. Wolfgang Bruder hat in Konstanz Verwaltungs- und Wirtschaftswissenschaften studiert. Nach Lehrtätigkeiten in Deutschland und den USA wurde Dr. Bruder 1984 zum Beigeordneten für Wirtschaft und Finanzen der Stadt Offenburg bestellt. 1989 wählten die Bürger Offenburgs Dr. Bruder zum Oberbürgermeister. 1997 wurde er mit großer Mehrheit in diesem Amt bestätigt.

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