Dumm gelaufen...

Österreich legt Fusion von E.ON und Verbund auf Eis

Weil die Republik Österreichische Republik eine inländische Lösung favorisiert, hat sie die Verbund AG angewiesen, die Fusionsgespräche mit E.ON zu unterbrechen. Dabei waren sich beide Unternehmen bereits einig.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Presseberichten zufolge ist die Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG (Verbund) von ihrem Hauptaktionär, der Republik Österreich, angewiesen worden, die Fusionsgespräche mit dem deutschen E.ON-Konzern bis April ruhen zu lassen. Bis dahin sollen die österreichischen Versorger erneut versuchen, ihre Aktivitäten zu bündeln.

Obwohl sich E.ON und Verbund bereits im Juli vergangenen Jahres auf die Zusammenführung ihrer nahezu 200 Wasserkraftwerke zur European Hydro Power (EHP) geeinigt hatten, favorisiert die österreichische Regierung eine inländische Lösung. Damit werden zunächst auch die bereits erteilten kartellrechtlichen Genehmigungen aus Europa und Deutschland hinfällig. Die EHP hätte jährlich 35 000 Gigawattstunden Strom produzieren und an die Mütter (Verbund zu 63 und E.ON zu 37 Prozent) verkaufen sollen.

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