CO2-Ausstoß senken

Ökostrombezug verschafft Landkreis Ebersberg neues Solarkraftwerk

Die neue Photovoltaik-Anlage in Vaterstetten wurde am gestrigen Dienstag eingeweiht. Mit 24 Solarmodulen sollen 1.200 Kilogramm Kohlendioxid eingespart werden. Auf den Dächern der 45 Liegenschaften des Landkreises werden mittlerweile jährlich mehr als 40.000 Kilowattstunden Strom aus Sonnenlicht erzeugt.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Vaterstetten (red) - Am gestrigen Dienstag übergaben Landrat Gottlieb Fauth und NaturPur-Vorstand Josef Werum die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Vaterstettener Gymnasiums offiziell ihrer Bestimmung. Seit zwei Jahren deckt der Landkreis Ebersberg den Strombedarf für seine 45 Liegenschaften mit Ökostrom von der Darmstädter HEAG NaturPur AG. Der Ökostromversorger hatte den Zuschlag nach einer europaweiten Ausschreibung erhalten.

Mit der Lieferung von rund 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom verband NaturPur das Angebot, auf einer geeigneten Dachfläche ein Solarkraftwerk zu errichten. Das Dach des Gymnasiums in Vaterstetten bot den geeigneten Standort. "Der Landkreis stellt diese Dachfläche gerne für die Photovoltaikanlage zur Verfügung. Auf den Dächern der Liegenschaften des Landkreises werden mittlerweile jährlich mehr als 40 000 Kilowattstunden Strom aus Sonnenlicht erzeugt", erklärte Landrat Fauth.

Die neue Anlage erzeugt künftig mit 24 Solarmodulen auf einer Fläche von rund 22 Quadratmetern zirka 2.400 Kilowattstunden Strom aus Sonnenlicht jährlich. Diese umweltfreundliche Art der Stromerzeugung vermeidet etwa 1.200 Kilogramm des klimaschädlichen CO2. "Damit möchten wir den umweltfreundlichen Strombezug des Landkreises sichtbar machen und auch die Bürgerinnen und Bürger für eine umweltfreundliche Stromversorgung sensibilieren", erläutert NaturPur-Vorstand Werum das Engagement seines Unternehmens. "Wenn einige Haushalte oder Unternehmen dem Beispiel des Kreises folgen, werden wir weitere Anlagen dieser Art in der Region errichten."

Eine Besonderheit des NaturPur-Konzepts ist die Auftragsvergabe an regionale Fachbetriebe. Damit sollen die Mittel der Kunden in die Region zurück fließen.

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