Entlastung

Öffnung der strategischen US-Ölreserve lässt Ölpreis leicht fallen

Amerika will vermutlich schon heute seine strategische Ölreserven öffnen. Das kündigte Energieminister Samuel Bodman gestern in einem Interview mit dem Sender CNBC an. Nach dieser Ankündigung entspannte sich die Lage leicht, der Preis für Rohöl fiel vom Allzeithoch (70,90 Dollar) zeitweise auf 68,91 Dollar.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Washington (ddp/sm) - Die USA werden nach Angaben ihres Energieministers Samuel Bodman ihre strategische Ölreserve öffnen. Bereits heute dürfte Rohöl an Unternehmen verliehen werden, sagte der Minister dem Sender CNBC. Es habe bereits Anfragen von drei Unternehmen gegeben.

Der Ölpreis gab nach der Ankündigung zeitweise deutlich nach. An der New Yorker Ölbörse Nymex fiel der Preis auf 68,91 Dollar, zog aber bis gestern gegen 16 Uhr MESZ wieder auf 69,35 Dollar an. In London fiel der Rohölpreis leicht auf 67,16 Dollar. Am Dienstag hatte der Ölpreis ein neues Allzeithoch bei 70,90 Dollar erreicht.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Netzausbau

    Energiesektor: Mehr Geld für Atomkraft - Stillstand bei Ökostrom

    Im Energiesektor wurde global betrachtet 2015 wieder deutlich mehr in Atomkraft investiert. Auch für alte Kohlemeiler wurde viel Geld ausgegeben. Bei Öl und Gas war ein Rückgang zu beobachten, während bei den Erneuerbaren der Geldfluss unverändert blieb.

  • Benzinpreise

    Tanken: Laut ADAC keine Preissprünge zu erwarten

    Vor dem Tanken muss man sich laut ADAC vor den Pfingstfeiertagen nicht allzu sehr fürchten. Große Preisanstiege seien nicht zu erwarten. Wer frühzeitig den Tank auffüllt, ist dennoch besser beraten. Häufig seien die Preise in den frühen Abendstunden niedriger.

  • Strompreise

    "Katrina" bläst Ölpreis auf Rekordniveau

    Der Hurrikan "Katrina" hat bei seinem Weg durch den Südosten der USA nicht nur zahlreiche Existenzen vernichtet, sondern auch tausende Industrieanlagen beschädigt. Zudem mussten 700 Ölförderstätten im Golf von Mexiko geschlossen werden, was zu Panikkäufen auf dem Ölmarkt und einem Preisauftrieb führte.

  • Hochspannungsleitung

    Ölpreis hat Rekordhochs im Visier

    Die Börsen verzeichnen weiter steigende Ölpreise: An der New Yorker Nymex kostete ein Barrel Light, Sweet Crude zur Lieferung im April zeitweilig über 55 Dollar und lag damit nur knapp unterhalb des Rekordhochs von 55,65 Dollar. An der IPE in London notierte Rohöl der Sorte Brent knapp unter seinem Allzeithoch.

  • Energieversorung

    Experten: Neue Ölkrise unausweichlich

    Im Wissensmagazin "National Geographic Deutschland" warnen mehrere Experten vor einer neuerlichen Ölkrise und den damit einhergehenden Folgen für die Weltwirtschaft. Erneuerbare Energien seien eine Alternative, bis 2050 könnte ihr Anteil an der Energieerzeugung auf 50 Prozent steigen - doch müssten sie noch stärker gefördert werden.

Top