ODINET bringt den Odenwald auf die Datenautobahn

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Fünfzehn Kommunen - ein Netz: Das Behörden-Intranet Odenwaldkreis (BIO) soll künftig die Odenwälder Städte und Gemeinden miteinander verbinden. Als treibende Kraft und Rechenzentrum dafür fungiert jetzt die Odenwald-INTRANET ODINET GmbH, kurz ODINET, mit Sitz in Erbach. Gesellschafter sind die Odenwald-Regionalgesellschaft mbH (OREG) mit 74 Prozent Beteiligung und die HEAG Versorgungs-AG (HEAG) mit 26 Prozent. OREG-Geschäftsführer Jürgen Walther, HEAG-Vorstandsvorsitzender Professor Horst H. Blechschmidt und HEAG-Bereichsdirektor Klaus Schreiber unterzeichneten im Beisein von Landrat Horst Schnur heute in Höchst den Gesellschaftervertrag.


ODINET soll das Herzstück von BIO werden. Die neue Gesellschaft wird die Kommunikationsinfrastruktur für das Behörden-Intranet aufbauen und als Netzbetreiber sowie als Anbieter der Dienstleistungen auftreten. Grundlage der künftigen Kommunikation über die Datenautobahn wird das moderne Glasfasernetz der HEAG sein, über das große Datenmengen in kürzester Zeit übertragen werden können. Ziel des Projektes ist ein besserer und schnellerer Austausch von Informationen und Daten zwischen den einzelnen Kommunen. Dadurch sollen die Verwaltungsabläufe effizienter und damit bürgerfreundlicher werden. Gleichzeitig mit dem Gesellschaftervertrag unterzeichneten die ODINET-Gesellschafter und die HEAG MediaNet GmbH einen Kooperationsvertrag. Die Telekommunikations-Tochter des HEAG-Konzerns wird die notwendigen Datenübertragungsstrecken sowie die Telefonie und Internetzugänge für die Kunden der ODINET bereitstellen.


Wenn das Intranet, zu dem die Bürger keinen direkten Zugang haben, funktioniert, soll auch die Bevölkerung von der neuen Technik profitieren. Wer einen Internetanschluss hat, wird seine Behördengänge dann in virtuellen Rathäusern erledigen können. Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun: Erstes Ziel der neuen Gesellschaft wird es sein, mit möglichst vielen Gemeinden Nutzungsverträge für die angebotenen Dienstleistungen abzuschließen, denn je größer die Beteiligung ist, desto größer auch der Nutzen für jede Verwaltung und die Bürger

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