Politikum

Oberfränkischer Landkreis Kulmbach wechselt zu LichtBlick

Der oberfränkische Landkreis Kulmbach ist aus dem Rahmenvertrag mit E.ON ausgestiegen und bezieht ab Januar 2002 umwelfreundlich erzeugten Strom des Hamburger Anbieters LichtBlick.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Der oberfränkische Landkreis Kulmbach ist als erste bayerische Kommune aus dem Rahmenvertrag mit E.ON ausgestiegen und wird mit Beginn des neuen Jahres seine elektrische Energie vom Hamburger Anbieter LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH beziehen. LichtBlick bietet ausschließlich umweltfreundlich erzeugten Strom an.

"Wir hoffen jetzt natürlich auf viele Nachahmer", so Michael Groß, Leiter Vertrieb Großkunden bei LichtBlick. "Wenn man attraktiv geredete Angebote kritisch hinterfragt und sich professionell und ergebnisoffen im Markt umschaut, zeigt sich dass die etablierten Anbieter keineswegs die besten Angebote machen. Innovationen im liberalisierten Markt gehen praktisch ausschließlich von neuen Playern wie LichtBlick aus. Der beste Beleg für diese These ist die neuerliche Preiserhöhungsrunde von Konzernen wie E.ON. Mit dem Vorreiter Kulmbach ist der Stein ist ins Rollen gekommen. Wir sind bereits mit vielen weiteren Gemeinden im Gespräch."

Nach Angaben von LichtBlick ist der Wechsel des Landkreises Kulmbach in Bayern inzwischen ein Politikum. Nahezu alle Gemeinden wären bisher ohne nähere Prüfung E.ON und den Empfehlungen des Bayerischen Städte- und Gemeindetages gefolgt. Jugend- und Gesundheitsamt, das Landratsamt, die sieben Schulen sowie alle anderen öffentlichen Einrichtungen und Gebäude des Landkreises verbrauchen etwa 1,35 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr, soviel wie etwa 500 Haushalte zusammen.

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