Nach niederländischem Vorbild

Nuon befürwortet ein umfassenderes Entry-Exit-Modell

Im Rahmen des 4. ICG-Branchentreffens Gas forderte Ton Doesburg, Geschäftsführer der Nuon Deutschland GmbH, einen funktionierenden Netzzugang und die Schaffung von liquiden Gashandelsplätzen als Grundvoraussetzungen für einen funktionierenden Wettbewerb.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - "Das vorgeschlagene Entry-Exit-Modell des BGW ist für die Schaffung eines fairen, diskriminierungsfreien und transparenten Wettbewerbs auf dem deutschen Gasmarkt nicht ausreichend", erläuterte Doesburg. "Es bleibt prinzipiell ein Punkt-zu-Punkt-Modell." Von den liquiden Handelsplätzen in den Niederlanden und Belgien seien nur geringe Einspeisekapazitäten nach Deutschland verfügbar. Aus diesem Grund fordert Doesburg die Schaffung von weiteren liquiden Gasbeschaffungsmöglichkeiten in Deutschland und in den neuen Beitrittsländern.

Dazu wäre ein Entry-Exit-System mit maximal drei Regelzonen möglich. Je Regelzone könnte ein virtueller Gashandelsplatz etabliert werden. Nuon würde es sehr begrüßen, wenn der deutsche Regulierer die Verbesserung der Netzzugangsbedingungen und die Schaffung von ausreichender Marktliquidität aktiv mitgestalten würde, machte er abschließend noch einmal deutlich.

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