Lass die Sonne rein...

NRW-Wirtschaftsministerium förderte Photovoltaikanlage auf Herner Museum

Auf dem Dach des Westfälischen Museums für Archäologie in Herne befindet sich seit heute eine funktionstüchtige Solaranlage. Auf 1000 Quadratmetern sollen 60 000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Photovoltaikanlage auf dem Neubau des Westfälischen Museums für Archäologie in Herne wurde heute offiziell in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Wolfgang Becker und Stadtwerke-Vorstand Leo Mating schickte Regierungspräsident Wolfram Kuschke per Knopfdruck die erste Kilowattstunde Solarstrom vom Museumsdach ins öffentliche Stromnetz.

Die von den Stadtwerken Herne betriebene Anlage ist auf den geneigten Dachflächen des Museums des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe installiert. Auf etwa 1000 Quadratmetern Solarmodulfläche werden mit einer Leistung von 100 Kilowatt bis zu 60 000 Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugt. Das reicht für etwa 20 Vier-Personen-Haushalte. Das NRW-Wirtschaftsministerium förderte die Photovoltaikanlage im Rahmen der Landesinitiative Zukunftsenergien mit einem Betrag von 500 000 DM aus REN- und EU-Mitteln. Insgesamt betrugen die Installationskosten 1,5 Millionen DM. Mit der neuen Solaranlage ist Herne führend in der Solarstromnutzung und macht einen weiteren Schritt in der Entwicklung zu einer von drei "Ökologischen Städten der Zukunft" in NRW, neben Aachen und Hamm. Wichtige Projekte im Rahmen dieses Modellversuchs sind das ebenfalls von den Stadtwerken betriebene, weltweit größte Photovoltaikdach auf der Akademie Mont-Cenis, die Gasexpansionsanlage "Am Trimbuschhof" und die grubengasbetriebenen Blockheizkraftwerke im Energiepark Mont-Cenis.

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