Solar-Flut

NRW will Geld für Ökostrom aus Bayern

Auf die angekündigte Klage Bayerns gegen den Länderfinanzausgleich reagiert Nordrhein-Westfalen mit der Forderung nach einem neuen Finanzausgleich für Ökostrom. Es könne nicht sein, dass die Haushalte in NRW die "Flut der Solaranlagen auf den bayerischen Dächern" fast alleine bezahlen müssten.

Grüner Strom© babimu / Fotolia.com

Düsseldorf (dapd/red) - Das sagte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Allein im vergangenen Jahr hätten die Stromkunden in NRW für den bundesweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien unter dem Strich 2,25 Milliarden Euro gezahlt - mehr als alle anderen deutschen Bundesländer zusammen.

Für Ökostrom zahlen nicht alle gleich viel

Größter Netto-Gewinner der sogenannten EEG-Umlage, die das Subventionsgeld für Solar- und Windstrom einsammelt und verteilt, ist dem Bericht zufolge Bayern, wohin 2011 netto 1,1 Milliarden Euro aus dem EEG-System flossen. Duin: "Wir brauchen eine neue Initiative für einen länderübergreifenden Ausgleich der Ökostrom-Kosten".

Wann rechnet sich eine Solaranlage?

Solaranlagen erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit, weil sie eine umweltfreundliche und vielfältige Lösung der Energieversorgung sind. Auf die Frage, für wen sich die Installation einer solchen Anlage lohnt, liefert der kostenlose Photovoltaik-Rechner von Strom-Magazin.de eine schnelle Antwort. Denn nicht auf jedem Dach lässt sich die gleiche Leistung erzeugen.

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