Zukunftschancen verspielt

NRW-SPD kritisiert Energiepolitik der Landesregierung

Die NRW-SPD hat am Wochenende über ihre zukünftige Wirtschafts- und Energiepolitik beraten. Dabei griff SPD-Generalsekretär Michael Groschek die Energiepolitik der schwarz-gelben Landesregierung an. "CDU und FDP verspielen Zukunftschancen für Nordrhein-Westfalen", kritisierte der Landtagsabgeordnete.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (ddp-nrw/sm) - Die Koalition unternehme "aus ideologischen Gründen" nicht genug für die Förderung regenerativer Energien. Die SPD werde sich Plänen von Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) für eine längere Laufzeit von Atomkraftwerken widersetzen. "Am Atomausstieg wird nicht gerüttelt", sagte Groschek.

Thoben hatte sich dafür ausgesprochen, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern. Die technische Nutzungsdauer der Kraftwerke liege bei 40 bis 60 Jahren. Dadurch mögliche Mehrerlöse der Konzerne könnten dann in neue Projekte zum Klimaschutz fließen.

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