NRW legt Strahlenschutzbericht vor

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Das Transportbehälterlager Ahaus (TBL-A) und die Urananreicherungsanlage Gronau (UAG) wurden entsprechend den erteilten Genehmigungen betrieben. Das Kernkraftwerk Hamm-Üntrop (THTR) hat im Monat November 2000 auf der Grundlage der am 21. Mai 1997 erteilten atomrechtlichen Genehmigung den Betrieb der "Sicher eingeschlossenen Anlage (SEA)" fortgesetzt. Dies teilte das nordrhein-westfälische Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr heute mit.


Auf der Grundlage der erteilten atomrechtlichen Genehmigungen zur Stilllegung und zum Abbau von Anlagenteilen des Kernkraftwerks Würgassen (KWW) seien die Stilllegungs- und Demontagearbeiten im Berichtszeitraum fortgeführt worden. Die Ableitungen radioaktiver Stoffe aus dem THTR, dem KWW, der UAG, sowie den Reaktoranlagen (Forschungsreaktor DIDO, AVR-Versuchskraftwerk) auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich (FZJ) lagen im Berichtszeitraum unter den genehmigten Radioaktivitätsmengen.


Die Ergebnisse aus der Radioaktivitätsüberwachung sind in der dem Strahlenschutzbericht beigefügten Graphik dargestellt. Die Graphik informiert über die seit Jahresanfang (fortlaufende Bilanzierung) aus den genannten kerntechnischen Anlagen abgeleiteten radioaktiven Stoffe im Vergleich zu den jeweiligen Jahresgenehmigungswerten (Prozentangaben) bzw. über die Umgebungsstrahlung am Standort TBL-A. Die in verschiedene Gruppen radioaktiver Stoffe unterteilten Aktivitätsabgaben liegen - bei anlagenspezifisch unterschiedlichen Genehmigungswerten - unter den jeweiligen Jahresgenehmigungswerten. Die Umgebungsstrahlung (mittlere Gammadosisleistung) am Betriebsgeländezaun des TBL-A lag innerhalb des längerfristig beobachteten natürlichen Schwankungsbereiches der Gammadosisleistung.

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