Mittel aufgestockt

NRW fördert verstärkt Energieprojekte

NRW hat die Fördermittel für das Programm "progres.nrw" um mehr als 60 Prozent auf 20 Millionen Euro angehoben. Damit sollen insbesondere energietechnische Innovation und hier speziell Brennstoffzellen- und Wasserstoffprojekte gefördert werden.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Das Bundesland Nordrhein-Westfalen will in den kommenden Jahren den Einsatz für regenerative Energien, rationelle Energieverwendung und Energiesparen noch verstärken und hat deshalb die Mittel für das Förderprogramm "progres.nrw" um deutlich mehr als 60 Prozent von 12 Millionen Euro im Jahr 2008 auf jetzt 20 Millionen Euro angehoben.

Mit dem Programm sollen innovative Projekte aus den Bereichen "Rationelle Energieverwendung", "Regenerative Energien" und "Energiesparen" angestoßen werden. "Diese Mittelsteigerung belegt eindrucksvoll, welchen Stellenwert die Landesregierung der Erforschung, Entwicklung und Markteinführung neuer Energietechnologien vor dem Hintergrund ihrer im vergangenen Jahr beschlossenen Energie- und Klimaschutzstrategie beimisst", kommentierte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben.

Der wesentliche Teil der Erhöhung ist für den Bereich energietechnische Innovation und hier vor allem für die Finanzierung von Brennstoffzellen- und Wasserstoffprojekten vorgesehen. Ziel ist es, die Spitzenstellung Nordrhein-Westfalens in diesen Bereichen im Vorfeld der Weltwasserstoffkonferenz, die 2010 in Essen stattfinden wird, weiter auszubauen und zu sichern.

Anträge auf Förderung aus progres.nrw können ab sofort bei der Bezirkregierung Arnsberg gestellt werden.

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  • - Anträge auf NRW-Fördermittel hier -
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