Nordic Powerhouse startet als Market Maker Terminhandel an der EEX

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Gestern hat die European Energy Exchange (EEX) in Frankfurt am Main erfolgreich den Terminmarkt eröffnet. Die Hamburger Energiehandelsgesellschaft Nordic Powerhouse ist vom Start an als "Market Maker" dabei - neben E.ON und RWE.


An der Terminbörse werden standardisierte Produkte (Base/Peak) als Monatskontrakte gehandelt. Market Maker zeichnen sich durch hohe Marktpräsenz aus und verhelfen damit einem Handelsplatz zur notwendigen Liquidität. Sie sind verpflichtet, bestimmte Mindestvolumina an Kauf- und Verkaufsgeboten (bid/ask) zu stellen. Dabei darf der Preisunterschied zwischen bid und ask nur innerhalb eines bestimmten Rahmens (spread) liegen. Der Status als Market Maker ist mit bestimmten Auflagen und geldwerten Vorteilen bei Handelsgeschäften verbunden.


Zum ersten Tag im Terminhandel an der EEX erklärte Klaus Scheele, der designierte Geschäftsführer von Nordic Powerhouse: "Am ersten Tag liefen die Geschäfte allgemein noch verhalten, aber jetzt steht fest, dass der Terminhandel für Energie in Deutschland endlich funktioniert. Dies ist ein ganz wichtiger Schritt dahin, Preisrisiken im Strommarkt in den Griff zu bekommen. Ein Drittel der heutigen Termin-Deals an der EEX haben unsere Trader im Nordic Powerhouse umgesetzt."


Im Nordic Powerhouse arbeiten der schwedische Energieversorger Vattenfall und der Hamburger Stromversorger HEW zusammen. Vattenfall hat einschlägige Erfahrungen im Market Making an der wichtigsten Strombörse Skandinaviens, der Nord Pool in Oslo. HEW-Energiehandel bringt Erfahrungen im kontinentaleuropäischen Handel mit: an EEX, LPX, APX und IPE in London. Zuletzt trainierte dieser Trader ebenfalls an der Nord Pool das Market Making.

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