Gewinnspiel

Noch bis 15. Juli für KfW-Energieeffizienzpreis bewerben

Bewerbungen für den KfW-Energieeffizienzpreis 2005 für Unternehmen sind noch bis zum 15. Juli 2005 möglich. Insgesammt warten 15 000 Euro Preisgeld auf Unternehmen mit Lösungen für betriebliche Stromeinsparmaßnahmen. Die betrieblichen Maßnahmen sollen den Ausstoß von Kohldioxid mindern.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Noch bis zum 15. Juli 2005 können Unternehmen ihre Bewerbungen für den KfW-Energieeffizienzpreis einsenden. Unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Clement hat die KfW Förderbank zum zweiten Mal den Preis ausgeschrieben. Insgesamt 15 000 Euro Preisgeld erwarten vorbildliche Unternehmen mit zukunftsweisenden Lösungen für die Umsetzung betrieblicher Stromeinsparmaßnahmen. Die betrieblichen Maßnahmen sollen den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid mindern und zugleich erhebliche Kosteneinsparungen realisieren können.

Der Idee und Zielsetzung des Wettbewerbs liegt die Tatsache zugrunde, dass der Anteil des Stromverbrauchs am gesamten deutschen Endenergieverbrauch (Brennstoffe, Kraftstoffe, Strom) derzeit knapp 20 Prozent beträgt. Mit fast 40 Prozent steuert die Stromerzeugung jedoch überproportional zu den gesamten treibhauswirksamen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland bei.

Am Wettbewerb teilnehmen können gewerbliche Unternehmen, die in den letzten drei Jahren erfolgreich betriebliche Stromeinsparmaßnahmen umgesetzt haben. Die Bewerbungen können auch gemeinsam mit einem Kooperationspartner (z. B. Lieferant der Stromeinspartechnologie, Ingenieurbüro und Contractor) eingereicht werden.

Das könnte Sie auch interessieren
  • München

    Oktoberfest: Riesiger Strombedarf wird mit Ökoenergie gedeckt

    Auf dem Münchener Oktoberfest verbrauchen Fahrgeschäfte und Buden die Strommenge einer Kleinstadt. Immerhin: Seit 2012 wird für die Energieversorgung ausschließlich Ökostrom und -gas bereitgestellt.

  • Atomkraft

    Wind liefert günstigeren Strom als AKW Hinkley Point C

    Gegen die Subventionierung des britischen AKW Hinkley Point C reichte Greenpeace 2015 Klage ein. Mit einer Studie will die Umweltschutzorganisation nun zeigen, dass es eine deutlich günstigere Möglichkeiten der Stromerzeugung gibt, die Strom mit Hilfe von erneuerbaren Energien produzieren würde.

  • Energieversorung

    Schmoldt kritisiert Hilfen für erneuerbare Energien

    Der Chef der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Hubertus Schmoldt, hat einen kritischeren Umgang mit erneuerbaren Energien gefordert. "Wir sind für erneuerbare Energien. Aber sie müssen sich auch an ihren Kosten messen lassen", sagte Schmoldt der Nachrichtenagentur ddp in Berlin.

  • Strom sparen

    NE-Metallindustrie: Beitrag der Energiebranche zur Standortsicherung überfällig

    Auf dem diesjährigen Jahrestreffen der WirtschaftsVereinigung Metalle (WVM) forderte die Nicht-Eisen-Metallindustrie die Stromerzeuger auf, die Strompreise für die Industrie dem internationalem Wettbewerb anzupassen. Der Kostenvorteil aus abgeschriebenen Kraftwerken müsse der Industrie zu gute kommen.

  • Hochspannungsmasten

    230 Darlehenszusagen: Förderung der Erneuerbaren wächst auch 2005

    In einem gemeinsamen Programm des Bundesumweltministeriums und der KfW Förderbank wurden bereits 230 Darlehenszusagen ausgegeben. Laut KfW machen sich immer mehr kleine und mittlere Betriebe durch Investitionen zur Verfeuerung von Biomasse von den Energiepreisen unabhängig.

Top