Fördertopf leer

Niedersachsen fördert 850 solarthermische Anlagen

Mit insgesamt acht Millionen DM fördert das Umweltministerium Niedersachsen den Bau von Solaranlagen auf Privathäusern. 850 Antragsteller können sich damit auf einen positiven Bescheid freuen.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

"Auf den Dächern in Niedersachsen boomt die Solarthermie", freute sich der niedersächsische Umweltminister Wolfgang Jüttner heute in Hannover. "Hausbesitzer wissen, dass sie mit dieser umweltfreundlichen Technik Energiekosten für Heizung und Warmwasseraufbereitung sparen." Dabei habe ihn das große wachsende Interesse an der Darlehensförderung für solarthermische Anlagen, acht Millionen Mark stelle das Umweltministerium in diesem Jahr zur Verfügung, überrascht und gefreut: Etwa 900 Besitzer von Ein- und Mehrfamilienhäusern hätten bereits im ersten Halbjahr 2001 entsprechende Anträge gestellt, so viele wie im gesamten vergangenen Jahr.

"Insgesamt 850 Solarthermie-Anlagen fördert Niedersachsen in diesem Jahr", gab der Minister bekannt. 690 Anträge seien von den zuständigen Bezirksregierungen schon bewilligt, 160 weitere Hausbesitzer könnten in den nächsten Wochen mit einer Zusage rechnen. Damit mehr Hausbesitzer profitieren können, wurde die Förderhöhe von maximal 70 Prozent - bei gleichem Mitteleinsatz konnten 2000 damit nur 696 Anlagen unterstützt werden - in diesem Jahr auf 50 Prozent der Investitionskosten für eine Anlage gesenkt. Allerdings sei der Fördertopf für 2001 jetzt ausgeschöpft, fügte Jüttner hinzu. Diejenigen, deren Anträge abgelehnt wurden, bekämen in den nächsten Wochen von den Bezirksregierungen Nachricht. Ab Januar 2002 könnten Hausbesitzer neue Anträge bei den Bezirksregierungen einreichen.

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