PurePower St. Moritz

Neues Ökostrom-Joint Venture erfolgreich gestartet

"PurePower St. Moritz" heißt das Produkt des Deutsch-Schweizer Ökostrom-Joint Venture zwischen der Energie AG Iserlohn-Menden und der Rätia Energie AG. Wie die Geschäftsführung der Marketinggesellschaft anlässlich der Produktpräsentation auf der Hannover-Messe mitteilte, rechnet sie mit besten Perspektiven für eine Positionierung unter den führenden Grünstrom-Anbietern.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Das neue Deutsch-Schweizer Ökostrom-Joint Venture zwischen der Energie AG Iserlohn-Menden und der Rätia Energie AG ist mit seinem Produkt "PurePower St. Moritz" erfolgreich an den Markt gestartet. Wie die Geschäftsführung der Marketinggesellschaft mit Sitz in Iserlohn anlässlich der Produktpräsentation auf der Hannover-Messe mitteilte, rechnet sie mit besten Perspektiven für eine Positionierung unter den führenden Grünstrom-Anbietern.

Sowohl das mit großer Sympathie und Anerkennung viel beachtete Engagement bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften im Februar in St. Moritz – sie wurde komplett mit dem Produkt aus reiner Schweizer Wasserkraft versorgt – als auch das Interesse der Verbraucher "lassen darauf hoffen, dass wir gleichermaßen mit unserem Produkt wie mit unserer Marketingstrategie die Erwartungen unserer Zielgruppe erfüllen", erläuterte Axel Sieling, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft. "Die Vollversorgung der Ski-WM und der gesamten Gemeinde St. Moritz während der Wettkampftage mit unserem Ökostrom war für uns ein voller Erfolg. Mit Blick auf Produktpositionierung, Imagewerbung und Nachhaltigkeit haben wir mit dieser Aktion vermutlich viel mehr erreicht als mit einer aufwendigen Werbekampagne", resümiert Sieling. Ergebnis sei beispielsweise auch eine beachtliche Akzeptanz am ersten Regionalmarkt Iserlohn-Menden.

"PurePower St. Moritz" ist Ökostrom, der nahezu Kohlendioxidfrei in den PurePower Wasserkraftwerken des Schweizer Joint Venture-Partners gewonnen wird. Er ist nach den Maßgaben des ok-power Labels von WWF, Verbraucherzentrale sowie Öko-Institut (Freiburg) zertifiziert und erfüllt so höchste Anforderungen an Strom aus regenerativen Energiequellen. "Wir wollen nach und nach über einen mehrgleisigen Vertriebsweg auch in puncto Absatz eine veritable Position am deutschen Markt besetzen", blickt Axel Sieling nach vorn. Dazu will die Marketinggesellschaft sukzessive Kooperationspartner auf Stadtwerke-Ebene gewinnen. "Eine unserer Stärken ist insbesondere das implizierte Vertrauen potentieller Kunden in unser Produkt. Schließlich müssen sie keinen Anbieter wechseln. Sie werden weiterhin mit der gleichen Zuverlässigkeit vom bekannten und vertrauten heimischen Stadtwerk wie gewohnt versorgt und betreut. Der Vertragswechsel ist denkbar einfach, schnell und zudem kostenfrei. Im Gegenzug erhalten sie zu einem günstigen Preis ein hochqualitatives Produkt mit eindeutigem Herkunftsnachweis."

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