Spitzengespräch

Neues Konzept für die gemeinsame Zukunft von WEVG und Avacon

Nach einem Spitzengespräch zwischen Salzgitters Oberbürgermeister Helmut Knebel und Avacon-Vorstandsvorsitzenden Dr. Klaus-Dieter Maubach zeichnet sich eine neue Lösung für die gemeinsame Zukunft von WEVG (Wasser- und Energieversorgungsgesellschaft mbH, Salzgitter) und Avacon ab.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Salzgitter (red) - "Wir haben nach einer Lösung gesucht, die gleichermaßen die Interessen der Stadt als auch die von Avacon berücksichtigt", betonte Knebel. Dabei habe immer im Vordergrund gestanden, dass die bisherige partnerschaftliche Zusammenarbeit nicht aufs Spiel gesetzt werden solle, ohne zuvor sämtliche Möglichkeiten - auch neue - durchdacht zu haben. Knebel und Maubach unterstrichen, dass der nunmehr vorliegende und gemeinsam entwickelte Lösungsvorschlag beiden Seiten gerecht werde. Dieser sehe unter anderem vor, dass Avacon die fünfprozentige Beteiligung der Thüga übernehme und damit dann zehn Prozent an der WEVG halten würde.

Knebel nannte zwei weitere Punkte: "Auch in Sachen Gesellschaftsvertrag und der WEVG-Tochter Abwasserentsorgung Salzgitter haben wir einen tragfähigen Kompromiss gefunden." Details könne er aber zum gegenwärti-gen Zeitpunkt noch nicht nennen, da die Information des Rates noch ausstehe.

Ebenfalls mit Verweis auf die Gremien bei Avacon nannte Maubach einen weiteren Punkt, ohne auf Details einzugehen: "Wir wollen uns gegenseitig ein exklusives Verhandlungsrecht im Falle der Veräußerung von weiteren Anteilen einräumen." Dazu ergänzt Knebel: "Gegenstand der Verhandlungen sollen unter anderem auch die Möglichkeiten zum Erwerb einer höheren Beteiligung an der WEVG durch Avacon und damit verbunden eine Verlagerung von Arbeitsplätzen oder kompletten Standorten nach Salzgitter sein." Der Lösungsvorschlag enthalte zudem eine Vereinbarung, dass der Konzessionsvertrag für Strom um zwei Jahre bis 2010 verlängert werden solle.

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