Wachstumspotenzial

Neuerscheinung: Exporthandbuch Windenergie 2003/04

Das "Exporthandbuch Windenergie 2003/04 – Die europäischen Märkte im Vergleich" informiert in zwei Bänden auf insgesamt 460 Seiten über die sehr unterschiedlichen energiepolitischen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen in insgesamt 28 Ländern.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Nach dem rasanten Wachstum der letzten Jahre in den Pionierländern der Windenergienutzung Deutschland und Dänemark werden in Zukunft die internationalen Märkte für die Windbranche immer interessanter und wichtiger. Vor allem in den europäischen Nachbarstaaten finden deutsche Unternehmen ein hohes natürliches Windpotenzial und viel versprechende politische Rahmenbedingungen. Dennoch ist die Zahl erfolgreich realisierter Projekte bislang vergleichsweise gering. Gezielte Unterstützung gibt es seit 2002 von der "Exportinitiative Erneuerbare Energien" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). "Zuverlässige, aktuelle und umfassende Informationen über den Zielmarkt sind die wesentliche Basis für den erfolgreichen Einstieg in einen ausländischen Markt", betont der verantwortliche dena-Bereichsleiter Markus Kurdziel.

Darüber hinaus veröffentlicht die Deutsche Energie-Agentur im Rahmen ihrer Exportinitiative praxisrelevante Exporthandbücher, so zum Beispiel über den europäischen Markt für Photovoltaik oder die Erneuerbaren Energie-Märkte in Polen und Brasilien. Aktuell erschienen ist das "Exporthandbuch Windenergie 2003/04 – Die europäischen Märkte im Vergleich". Es informiert in zwei Bänden auf insgesamt 460 Seiten über die sehr unterschiedlichen energiepolitischen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen in insgesamt 28 Ländern.

Betrachtet werden die 14 EU-Staaten (ohne Deutschland), die zehn EU-Beitrittsländer sowie die Schweiz, Kroatien, Norwegen und die Türkei. Zudem enthält das Handbuch über 1000 wichtige Adressen sowie ausführliche Analysen über die derzeit fünf bedeutendsten europäischen Windenergie-Märkte Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande und Portugal.

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