Risiko für Kinder

Neue Studie bestätigt erhöhtes Leukämie-Risiko in AKW-Nähe

In der Nähe von Atomkraftwerken besteht laut einer neuen wissenschaftlichen Studie ein erhöhtes Leukämie-Risiko für Kinder. Bei Säuglingen und Kleinkindern unter fünf Jahren ist das Risiko im Umkreis von 20 bis 50 Kilometern um die Akws um 19 Prozent erhöht, wie aus der am Freitag vorgestellten Analyse hervorgeht.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - Bei Kindern unter 15 Jahren sei das Leukämie-Risiko um 13 Prozent erhöht, wie aus der von der Grünen-Bundestagsfraktion in Auftrag gegebenen Studie hervorgeht.

Für die Untersuchung stützte sich der Epidemiologe Eberhard Greiser auf Studien mit Erkrankungshäufigkeiten in der Umgebung von Kernkraftwerken und auf Daten aus Krebsregistern in den USA. Schon in der Vergangenheit hatte es Studien zu Krebserkrankungen von Kindern in der Nähe von Atomkraftwerken gegeben, an deren Ergebnissen es allerdings auch Zweifel gab.

Top