REN-Programm

Neue Richtlinien für Solarförderung in NRW

Das NRW-Programm für Rationelle Energieverwendung und Nutzung unerschöpflicher Energiequellen wurde überarbeitet, die neue Richtlinie tritt Ende Januar in Kraft. Slaranlagen werden beim Einbau in Ein- und Zweifamilienhäuser mit 600 Euro gefördert. Weitere 75 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche gibt es für Systeme zur Warmwasserbereitung und Raumheizung.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Das neue Jahr beginnt für die Solarbranche mit guten Nachrichten: In Nordrhein-Westfalen wurde das Programm für Rationelle Energieverwendung und Nutzung unerschöpflicher Energiequellen (REN) überarbeitet. Die im Jahr 2003 gültige Richtlinie tritt am 27. Januar in Kraft.

Gut informierten Phönix-Solarhandwerkern zufolge, werden Solaranlagen beim Einbau in Ein- und Zweifamilienhäuser mit 600 Euro gefördert. Weitere 75 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche erhalten Antragsteller, wenn sie sich für Systeme zur Warmwasserbereitung und Raumheizung entscheiden. Die Förderung gilt jedoch nur in Verbindung mit dem Einbau einer neuen Heizung. Bei Mehrfamilienhäusern und Gewebebetrieben beträgt bei reiner Warmwasserbereitung die Mindestfläche zehn Quadratmeter bei einer Förderung von 200 Euro pro Quadratmeter.

Für Phönix-Partner Axel Bendick von SunSys Energietechnik in Dormagen ist das " ein Schritt in die richtige Richtung". Noch wichtiger: "Mit Kooperation und Vernetzung kommt man auch heute voran." Das hat gerade Volker W. Bellen vorgemacht. Sein Dachdecker- und Klempner- Meisterbetrieb arbeitet schon seit Jahren mit Bendick eng zusammen. Seit Dezember werden die Büros der Firma von einer thermischen Solaranlage in Verbindung mit einem Holzpelle-Kaminofen versorgt - völlig unabhängig von fossiler Energie. Solche Vorbilder wirken: "Viele Kunden sind zunächst skeptisch, finden aber Interesse, wenn sie sich die Anlage bei mir vor Ort ansehen."

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