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Neue Info-Broschüre zur Nutzung erneuerbarer Energien

Im Jahr 2002 wuchs der Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Energiebereitstellung auf knapp 2,9 Prozent. Ihr Anteil am Bruttostromverbrauch beträgt mittlerweile etwa acht Prozent. Das sind Zahlen aus einer neuen Informationsbroschüre des Bundesumweltministeriums. Sie enthält aktuelle Daten zur Entwicklung von Wind- und Wasserkraft, Solarwärme und Fotovoltaik.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Neuer Rekord bei den erneuerbaren Energien in Deutschland: Nach den jüngst erhobenen Daten (Stand März 2003) wird derzeit mehr Energie aus regenerativen Quellen genutzt als je zuvor. Im Jahr 2002 wuchs der Anteil der Erneuerbaren an der gesamten Energiebereitstellung auf knapp 2,9 Prozent. Ihr Anteil am Bruttostromverbrauch beträgt mittlerweile etwa acht Prozent. Das sind Zahlen aus einer neuen Informationsbroschüre des Bundesumweltministeriums. Sie enthält aktuelle Daten zur Entwicklung von Wind- und Wasserkraft, Solarwärme und Fotovoltaik, Erdwärme und Biomasse.

Vom Boom der erneuerbaren Energien profitiert nicht nur der Klimaschutz auf Grund der jährlich rund 50 Millionen Tonnen vermiedener Treibhausgase. Auch der Arbeitsmarkt erhält durch die aufstrebende Branche Rückenwind: Rund 130.000 Arbeitsplätze gibt es mittlerweile in Deutschland, die direkt oder indirekt auf den Ausbau der erneuerbaren Energien zurückgehen.

Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung bis zum Jahr 2010 gegenüber 2000 zu verdoppeln. Der Bruttostromverbrauch soll danach von 6,3 Prozent im Jahr 2000 auf 12,5 Prozent und der Anteil am Primärverbrauch von 2,1 Prozent im Jahr 2000 auf 4,2 Prozent im Jahr 2010 steigen. Mit diesem Ziel hat die Bundesregierung eine Offensive zur Förderung der erneuerbaren Energien eingeleitet. Die rasante Entwicklung in den letzten Jahren hätte gezeigt, dass das ehrgeizige Verdopplungsziel bis 2010 erreicht werden kann, heißt es aus dem Umweltministerium. Darüber hinaus strebt die Bundesregierung an, dass spätestens zur Mitte des 21. Jahrhunderts die Hälfte des deutschen Primärenergieverbrauchs auf regenerative Quellen zurückgeht.

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