Personalie

Neue Geschäftsführer bei Tochterunternehmen von Nuon Deutschland

Seit einem Jahr ist der niederländische Energieversorger nv Nuon mit seiner Tochter auf dem deutschen Markt aktiv. Mit Wirkung zum 1. Oktober werden in den Tochterunternehmen drei neue Geschäftsführer aktiv: Christoph Butterweck bei der Nuon Vertrieb GmbH, Jakob Wöllenweber bei der Nuon Energie und Service GmbH und Frank Obernitz bei der Industriepark Oberbruch GmbH.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Nuon Vertrieb GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Nuon Deutschland. Ihre Aufgabe ist es, die Energie-Vertriebsaktivitäten in Deutschland zu bündeln. Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf bietet neben der Lieferung von Strom und Gas auch energienahe Dienstleistungen. "Dabei richten wir uns in erster Linie an Stadtwerke und Industriekunden", erklärt Christoph Butterweck, der neue Geschäftsführer des Unternehmens. Schon seit zwölf Jahren ist der Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik in der Energiewirtschaft tätig – zuvor bei rhenag und Thüga.

Auch der 54-jährige Jakob Wöllenweber wird als neuer Geschäftsführer der Nuon Energie und Service GmbH in Heinsberg die Position des Unternehmens durch seine langjährige Erfahrung weiter stärken. Die Gesellschaft, ebenfalls eine hundertprozentige Tochter von Nuon Deutschland, ist für den Ausbau des Industriepark Managements zuständig. Wöllenwebers Nachfolger am Standort Heinsberg-Oberbruch ist Frank Obernitz. Der Diplom-Ingenieur der Energie- und Verfahrenstechnik ist bereits seit 1998 bei Nuon. Für den Mutterkonzern in den Niederlanden begleitete er den Aufbau der ersten Aktivitäten in Deutschland.

Das könnte Sie auch interessieren
  • EnBW

    Neuer Chef will EnBW auf grün trimmen

    Es soll keinen Blick in den Rückspiegel mehr geben: Auf die rund 20.000 Mitarbeiter der EnBW, die nach dem Atomausstieg einen hohen Verlust eingefahren hatte, kommen unter der Führung des neuen Vorstandsvorsitzenden Frank Mastiaux einige Veränderungen zu. So soll nicht zuletzt der Ökostrom-Ausbau vorangetrieben werden.

  • Stromnetz Ausbau

    E.ON besiegelt Verkauf der Stadtwerke-Tochter Thüga

    Mit einem Milliarden-Deal haben deutsche Kommunen einen Teil der Strom- und Gasversorgung wieder komplett in Staatshand zurückgeholt. Der Vertrag zum Verkauf der Thüga-Gruppe ist unterzeichnet, wie der E.ON-Konzern am Freitag in Düsseldorf mitteilte.

  • Hochspannungsmasten

    Altlasten: Eine Milliarde Euro Verlust für EnBW?

    Der Energieversorger EnBW rechnet für dieses Jahr wegen gigantischer Altlasten mit knapp einer Milliarde Euro Verlust. Im gestern in Karlsruhe vorgestellten Halbjahresbericht wird bereits jetzt ein Fehlbetrag vor Steuern in Höhe von 927,3 Millionen Euro ausgewiesen. Im ersten Halbjahr 2002 hatte der Gewinn 82,4 Millionen Euro betragen.

  • Stromtarife

    HEAG Versorgungs-AG und Südhessische Gas und Wasser AG: Gelungenes Unbundling

    HEAG Versorgungs-AG und Südhessische Gas und Wasser AG bilden als künftige HSE einen Unternehmensverbund mit ihren Töchtern und Beteiligungen entega, citiworks, Nohl und der Ökostromtochter NaturPur. Die Vertriebe für Strom und Gas sind bereits seit dem 1. Januar 2002 in der entega zusammengefasst.

  • Strom sparen

    Rückblick auf "Stadtwerke 2003": Hoffnung, Furcht und Leid für Stadtwerke

    Derzeit diskutieren etwa 350 Stadtwerke-Mitarbeiter auf der Euroforum-Jahreskonferenz in Berlin über ihre Stellung innerhalb der Energiewirtschaft. Gerade in Bezug auf die geplante Regulierung und die Einführung des so genannten "Unbundlings" geht es um die strategischen Handlungsoptionen der regionalen Energieversorger.

Top