Netzsicherheit gewährleisten

Netzbetreiber gehen europaweit gegen Stromausfälle vor

Elf europäische Übertragungsnetzbetreiber, darunter die Netztöchter von E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall Europe, wollen gemeinsam für mehr Netzsicherheit sorgen und sich dazu zu einer "TSO System Security Cooperation" zusammenschließen.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Die Initiative soll die regionale europäische Zusammenarbeit für die Systemsicherheit fördern. Ziel sei, ein ständiges Sicherheitsgremium und eine gemeinsame IT-Plattform für den Datenaustausch einzurichten sowie gemeinsame Sicherheitsberechnungen durchzuführen. Damit sollen die wachsenden betrieblichen Erfordernisse – insbesondere im Hinblick auf die Einbindung von Windenergie, den steigenden grenzüberschreitenden Handel und den zunehmenden Stromtransport – besser bewältigt werden.

Im Einzugsgebiet der Betreiber das von Österreich über die Niederlande, Polen und Tschechien bis Deutschland reicht, leben rund 170 Millionen Menschen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Vattenfall

    Tschechische EPH-Gruppe übernimmt Vattenfall-Braunkohle

    Das Braunkohle-Geschäft von Vattenfall geht an die tschechische Firmengruppe EPH. Die Tschechen erhalten dabei Gelder für die Rekultivierung in der Lausitz. Rund 8.000 Menschen arbeiten dort derzeit bei Vattenfall. Bis 2020 soll es keine betrieblichen Entlassungen geben.

  • Ende-Mit-Kernenergie

    Energiewende fordert ihren Tribut: RWE und Eon kämpfen

    Die Energiewende ist fünf Jahre nach der Atomkatastrophe voll im Gange. Auf der einen Seite sind erneuerbare Energien auf dem Vormarsch und bringen neue Jobs. Auf der anderen Seite ist mit fossilen Kraftwerken kaum noch Geld zu machen – die großen Energiekonzerne leiden.

  • Hochspannungsleitung

    Australische Investmentbank greift nach deutschen Stromnetzen

    Die australische Investmentbank Macquarie will offenbar in weit größerem Stil in den deutschen Strommarkt einsteigen als bisher bekannt. "Wir könnten uns vorstellen, alle Netze zu kaufen", sagte Martin Stanley, Leiter des europäischen Infrastrukturfonds von Macquarie, der "Süddeutschen Zeitung".

  • Strompreise

    Größte deutsche Stromnetzbetreiber wollen kooperieren

    Die Strompreise für Verbraucher könnten durch eine Kooperation der drei größten deutschen Stromnetzbetreiber E.ON, Vattenfall und EnBW sinken. Durch eine gemeinsame Regelung der Netze ab Ende Dezember ergäben sich jährliche Einsparungen in hoher zweistelliger Millionenhöhe, hieß es.

  • Hochspannungsmasten

    Wirtschaftsministerium ernennt Moderator für Netzgesellschaft

    Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat einen Moderator ernannt, der Möglichkeiten für die Schaffung eines einheitlichen Stromnetzes in Deutschland ausloten soll. Der Aufsichtsratsvorsitzende von Infineon, Max Dietrich Kley, habe sich bereit erklärt, diese Aufgabe ehrenamtlich zu übernehmen, erklärte das Ministerium.

Top