Sauber!

Naturstrom AG nimmt die 100. Erzeugungsanlage unter Vertrag

Morgen beginnt in Deutschland mit der Stilllegung des ersten Atomkraftwerks der Ausstieg aus der Atomkraft. Zeitgleich setzt die Naturstrom AG mit der 99. und 100. unter Vertrag genommenen Erzeugungsanlage für erneuerbare Energien ein deutliches Zeichen für die Energiewende. Bisher wurden 90 Millionen Kilowattstunden erzeugt.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Insgesamt hat die Naturstrom AG seit ihrer Gründung 1998 nun 60 Solaranlagen, 12 Biogasanlagen, 23 Windkraftanlagen und fünf Wasserkraftwerke zur Produktion von Ökostrom unter Vertrag genommen. Die Gesellschaft gibt dabei eine anlagenspezifische Förderung und hat auf diese Weise bereits den Bau von 100 neuen Anlagen ermöglicht. Mehr als 90 Millionen Kilowattstunden sind in diesen Anlagen ohne Klimabelastung und ohne Rohstoffvergeudung produziert worden.

Neu hinzugekommen zum Erzeugungsportfolio der Naturstrom AG ist nun ein innovatives Raps-Öl-Blockheizkraftwerk des katholischen Missionswerkes missio in Aachen. Außerdem fördert die Naturstrom AG die Biogasanlage Epping in Vreden im Münsterland, die in Zukunft Strom für über 150 Haushalte erzeugen wird. Bei beiden mit biogenen Rohstoffen arbeitenden Anlagen setzt die Naturstrom AG zusätzliche strenge Kriterien: Artgerechte Tierhaltung und minimale Verwendung von synthetischen Düngern und chemischem Pflanzenschutz sind Voraussetzung für die Förderung.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Hochspannungsleitung

    Eingriffe in das Stromnetz verteuern Strompreis

    Eingriffe in das Stromnetz durch die Netzbetreiber werden immer häufiger notwendig. Das kommt auch dem Verbraucher teuer zu stehen, denn die sogenannten "Redispatchmaßnahmen" werden letztendlich über den Strompreis finanziert.

  • Ökostrom

    Teurer EEG-Umlage stehen hohe Einsparungen gegenüber

    Die EEG-Umlage steigt schon wieder und das dürfte einige Bundesbürger skeptisch machen. Einer Studie zufolge stehen aber den hohen Förderkosten für den Ausbau der Erneuerbaren auch hohe Einsparungen beim Energieimport gegenüber.

  • Stromtarife

    EEG: Clement und Trittin einigen sich doch noch

    Nach monatelangen Streitigkeiten über die weitere Förderung erneuerbarer Energien haben sich Wirtschaftsminister Wolfgang Clement und Umweltminister Jürgen Trittin gestern doch noch über die anstehende Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes geeinigt. Nun soll die Förderung erneuerbarer Energien stärker ökonomischen Effizienzkriterien unterworfen werden.

  • Energieversorung

    Durch EEG: Pro Haushalt zehn Euro mehr

    Für das kommende Jahr rechnet die Bundesregierung mit Mehrkosten in Höhe von zehn Euro pro Haushalt durch das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG). Bei den Berechnungen wurden bereits die geplanten Änderungen berücksichtigt. Das Gesamtvolumen der Vergütungszahlen und ihre Auswirkungen auf den Strompreis könnte noch nicht beziffert werden.

  • Stromnetz Ausbau

    FDP will Windenergieförderung reduzieren

    Die FDP hat sich jetzt im Bundestag dafür ausgesprochen, die "teilweise bestehende Überförderungen der Windenergie" zu beseitigen. Gleichzeitig wollen die Liberalen die Privilegierung von Windkraftanlagen unter Stärkung der kommunalen Planungshoheit neu regeln und eine geeignete regionale Bauleitung schaffen, heißt es in einem Antrag der Fraktion.

Top