Wirtschaftskrise

Nachfrage nach Öl in OECD-Ländern schwächer als erwartet

Die Wirtschaftskrise wirkt sich nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) stärker auf die Ölnachfrage in den Industriestaaten aus als gedacht. Trotz massiver Konjunkturprogramme sei die wirtschaftliche Lage in den OECD-Ländern "schwächer als angenommen".

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Paris (afp/red) - Über das Jahr gesehen werde die Nachfrage nach Rohöl 2009 um 2,9 Prozent zurückgehen. Im kommenden Jahr werde sich die Lage dann aber "vollkommen anders" darstellen: 2010 sei mit einer um 1,7 Prozent steigenden Nachfrage zu rechnen, erklärte die IEA am Freitag in ihrem monatlichen Ölmarktbericht. Wachsen würde sie vor allem in Ländern, die nicht zur OECD gehören - allein in China könnte die Nachfrage um 4,2 Prozent zunehmen, erklärte die in Paris ansässige Agentur.

Die OECD als Organisation der Industriestaaten umfasst vor allem große Volkswirtschaften in Europa, darunter auch Deutschland. Daneben gehören zu der Organisation auch Japan, Südkorea, die USA, Mexiko und Kanada. Die IEA vertritt die Energieinteressen der OECD-Staaten.

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