NABU zieht Halbzeitbilanz der rot-grünen Umweltpolitik

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Der Naturschutzbund (NABU) hat die Bundesregierung in einer Halbzeitbilanz zu stärkerem Engagement im Natur- und Umweltschutz aufgefordert. "Rot-Grün muss sowohl das Tempo als auch die Qualität ihrer Politik in der zweiten Hälfte deutlich steigern", so der Kommentar des NABU-Präsidenten Jochen Flasbarth. Als wichtige Handlungsfelder für die kommenden Jahre benannte Flasbarth den Naturschutz, den Klimaschutz, die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Ökologische Steuerreform.



Nach Auffassung des NABU muss die Ökologische Steuerreform wie geplant aufkommensneutral weitergeführt werden. Zum Prinzip der stetigen und maßvollen Energieverteuerung bei gleichzeitiger Entlastung des Faktors Arbeit gebe es "ökologisch und ökonomisch keine Alternative". Neben der Ökosteuer seien eine vernünftige Verkehrs- und Energiepolitik zentrale Bausteine einer effizienten Klimaschutzstrategie, so Flasbarth, der vor diesem Hintergrund die Einberufung eines Nachhaltigkeitsrates durch die Bundesregierung begrüßte.

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