Treffen in Nürnberg

N-ERGIE-Vertriebspartner diskutierten über Regulierung

Auf der Vertriebspartnertagung der N-ERGIE AG in Nürnberg bestand Einigkeit darüber, sich als Energieversorger auf Unbundling aktiv vorzubereiten. Weiterhin wurde die Notwendigkeit formuliert, über die bestehende gute Kooperation in den Bereichen Vertrieb und Einkauf hinaus künftig auch auf der Ebene der Verteilungsnetze zusammenzuarbeiten.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Kürzlich fand in Nürnberg mit großer Resonanz die Vertriebspartnertagung statt. Die jährliche Veranstaltung ist ein wichtiges Forum für den Erfahrungsaustausch der N-ERGIE mit ihren kommunalen Partnern im Rahmen der fränkischen Allianz, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Gastreferent Dr. Jens Büchner sprach vor den Vertretern nordbayerischer Stadtwerke über "Regulierung in Deutschland – Konsequenzen für die Energieversorgungsunternehmen". Büchner war als externer Berater unmittelbar am Monitoring-Bericht des Bundeswirtschaftsministerium beteiligt, der Grundlage des für den Herbst geplanten Gesetzesentwurfs zur Regulierung der Strom- und Erdgasmärkte sein wird. Der Referent machte deutlich, dass alle Energieversorger, auch kleinere Stadtwerke, vom Unbundling unmittelbar betroffen sein werden, d.h. Vertrieb und Netz zumindest wirtschaftlich trennen müssen. Mit langen Übergangsfristen, so Büchner, sollte nach Inkrafttreten der Neuregelung nicht gerechnet werden.

Unabhängig von ihrer Größe werden künftig alle Energieanbieter unter die Kontrolle des staatlich eingesetzten Regulators fallen, der Effizienz und Preise überprüfen wird. Auch die Liberalisierung des Erdgasmarktes wird laut Büchner alle Erdgasanbieter betreffen. Der Prozess der Gasliberalisierung stehe dabei im Gegensatz zur Liberalisierung des Strommarkts noch weitgehend am Anfang.

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