Regionale Präsenz

N-ERGIE startet mit der Umsetzung der dezentralen Standortorganisation

Die Nürnberger N-ERGIE AG beginnt dieser Tage mit der Umsetzung ihres neuen Standortkonzeptes mit elf dezentralen Betriebsstätten. Drei Steuerungs- und acht Logistikstandorte lassen das Unternehmen künftig "vor Ort" operieren. Durch die Neuorganisation der Standorte kommt es zu keinen betriebsbedingten Kündigungen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die Nürnberger N-ERGIE AG setzt ab Mai sukzessive ihr neues Standortkonzept mit elf dezentralen Betriebsstätten um. Bis Ende des Jahres soll die neue Standortorganisation mit den drei regionalen Steuerungsstandorten in Nürnberg, Neusitz bei Rothenburg und Weißenburg sowie den Logistikstandorten Eichstätt, Feuchtwangen, Gnötzheim, Hilpoltstein, Neustadt/Aisch, Schwaig, Wassertrüdigen und Windsbach fertig aufgebaut sein.

Vor allem die drei Standorte mit regionaler Steuerung in Nürnberg, Rothenburg-Neusitz und Weißenburg werden ausgebaut. Ein Teil der festen Büroarbeitsplätze - 40 bis 45 Arbeitsplätze – werden an die drei Regionalstandorte verlagert. Die hierfür notwendigen Umbaumaßnahmen in Neusitz sollen bis Ende 2003 abgeschlossen sein. Die ehemaligen FÜW-Bezirksstellen Eschenau, Langenzenn und Kitzingen sollen im zweiten Halbjahr 2003 geschlossen werden. Allerdings wird die N-ERGIE in Kitzingen für ihre Kunden einen neuen Service anbieten. Die Kundenabrechnung wird ab Mitte des Jahres in das Bürogebäude der LKW Kitzingen in der Wörthstraße 5 verlagert und ist damit zentrumsnäher erreichbar sein. Das Gelände der ehemaligen Bezirksstelle Hummelhof wird als ausgelagerter Logistikteil des Standortes Neusitz genutzt. Bis zur Schließung der Standorte bzw. dem Beginn der Neuorganisation werden die bisherigen Standorte wie bisher besetzt sein. Für den Standort Schwabach, an dem sich ein Hauptlager, das Zählermesswesen und das Projektzentrum der Berufsausbildung befindet, plant und beabsichtigt der Vorstand mittelfristig aufzugeben. Durch die Neuorganisation der Standorte wird es bei N-ERGIE zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommen. Alle 300 betroffenen Mitarbeiter in der Region werden einen Arbeitsplatz haben.

Mit den elf Standorten in der Region ist N-ERGIE ein dezentral operierendes Unternehmen. Kundennähe und Versorgungssicherheit seien bei der Auswahl der Standorte die obersten Prämissen gwesen, zugleich habe man aber auch wirtschaftliche Strukturen für die Zukunft geschaffen.

Regionale Präsenz und Kenntnisse vor Ort seien für die N-ERGIE auch in Zukunft wichtig, so das Unternehmen. Aus diesem Grund bleiben die Monteure wie bisher in ihrem gewohnten Arbeitsumfeld und nutzen die acht Logistikstandorte für Besprechungen, Einweisungen, Dusch- oder Umkleidungszwecken. Die Mehrheit der Mitarbeiter werden in mobilen Einheiten im Netzgebiet unterwegs sein. Die Logistikstandorte werden von den Mitarbeitern nur angefahren, wenn sie Material benötigen, kleine Ausbesserungsarbeiten durchführen müssen oder eine Arbeitsbesprechung ansteht. Die Monteure erhalten ihre Arbeitsaufträge mittels moderner Kommunikationsmittel direkt zugestellt und fahren den Einsatzort direkt von ihrem Wohnort an.

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