Langjährige Zusammenarbeit

N-ERGIE: Rahmenvereinbarung über Stromlieferung

Eine kürzlich unterzeichnete Rahmenvereinbarung zwischen der Nürnberger N-ERGIE und dem Bayerischen Gemeindetag Bezirksverband Mittelfranken regelt die Strompreise bis Ende 2008. Damit können Kommunen verlässlich planen zu können - denn auch wenn die Preise steigen, beziehen sie den Strom zum vereinbarten Preis weiter.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Rothenburg (red) - Dieser Tage unterzeichneten der Vorsitzende des Bayerischen Gemeindetags Bezirksverband Mittelfranken, Franz Winter, sowie Vertreter der Nürnberger N-ERGIE in Rothenburg eine Rahmenvereinbarung über die Stromlieferung für kommunale Liegenschaften und Zweckverbände.

Die neue Rahmenvereinbarung mit einer Vertragslaufzeit vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2008 setzt die langjährige Zusammenarbeit zwischen der N-ERGIE und den Kommunen in ihrem Netzgebiet fort. Sie ermöglicht es den Zweckverbänden und Gemeinden für Ihre Liegenschaften - von Schulen über Kläranlagen und Feuerwehrhäuser bis hin zur Straßenbeleuchtung - Strom zu günstigen Konditionen zu beziehen. Denn selbst wenn die Strompreise weiter ansteigen, zahlen die Kommunen nicht mehr als den in der Vereinbarung festgelegten Preis. Sinken die Großhandelspreise für Strom dagegen, so erhalten auch die Kommunen einen Preisnachlass. Eine vergleichbare Flexibilität sieht die Rahmenvereinbarung für Netznutzungsentgelte vor. Im Falle sinkender Netznutzungsentgelte reduziert sich entsprechend der Strompreis für die Kommunen.

Die Verhandlungspartner einigten sich außerdem auf ein einfaches lineares Preismodell nach Verbrauch, wie es gerade von kleineren Gemeinden gefordert werde, da es transparent und unaufwändig sei. "In Zeiten der Finanznot müssen Kommunen verlässlich planen können. Mit den ausgehandelten Vertragskonditionen ist dies gesichert. Die N-ERGIE hat sich in fairen Verhandlungen als verlässlicher und innovativer Partner bewiesen", erläuterte Franz Winter bei der Vertragsunterzeichnung.

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