"Voll auf Kurs"

MVV Energie steigert Halbjahresergebnis

Der regionale Gas- und Stromversorger MVV Energie konnte Gewinn und Umsatz im ersten Halbjahr 2004/05 deutlich steigern. "Ohne Berücksichtigung der Beteiligungsverkäufe in den Vorjahren, stellt es das beste Halbjahresergebnis der Unternehmensgeschichte dar", sagte Vorstandschef Schulten.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Mannheim (red) - Das Mannheimer Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmen MVV Energie hat in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres seinen Umsatz gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf 1.095 Millionen Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 152 Millionen Euro um 45 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresniveau.

Auf der Halbjahrespressekonferenz bezeichnete MVV-Vorstandschef Dr. Rudolf Schulten heute in Mannheim die abgeschlossene strategische Neuausrichtung und die eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Ertragskraft der MVV Energie als die entscheidenden Grundlagen für das erzielte Halbjahresergebnis. "Ohne Berücksichtigung der Beteiligungsverkäufe in den Vorjahren, stellt es das beste Halbjahresergebnis der Unternehmensgeschichte dar." Er kündigte daher an, auch in der Zukunft, das Ziel eines profitablen Wachstums konsequent umzusetzen und bekräftigte seine Prognose für das Gesamtjahr: Ein Anstieg des Umsatzes auf knapp zwei Milliarden Euro und eine Steigerung des EBIT auf 150 Millionen Euro.

Das kräftige Umsatzwachstum sei vorrangig auf die erstmals konsolidierte Beteiligung an der Stadtwerke Kiel AG zurückzuführen, die im ersten Halbjahr 2004/05 einen Umsatz von 200 Millionen Euro erreichte, bilanzierte der Konzern weiter. Hinzu kämen Absatzsteigerungen und Preisanpassungen in allen wesentlichen Bereichen des Kerngeschäfts mit Strom, Wärme, Gas und Wasser. Sowohl die Muttergesellschaft in Mannheim als auch alle Stadtwerke-Beteiligungen hätten höhere Umsätze als im Vorjahr erreicht.

Das operative Stromergebnis (EBIT) hat sich im Berichtshalbjahr gegenüber dem Vorjahr von 17 auf 34 Millionen Euro verdoppelt. Hier hätten sich unter anderem einmalige Kundennachzahlungen aus dem KWK-/EEG-Gesetz ergebnisverbessernd ausgewirkt.

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