Quartalsbericht

MVV Energie AG bestätigt Ergebnisziel

Die Mannheimer MVV Energie AG hat das Betriebsergebnisse im Dreivierteljahr 2000/2001 verbessert und die Umsatzprognose von 1,8 auf 2,1 Milliarden DM erhöht.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Die MVV Energie AG, Mannheim, konnte ihre Position als Energie-Verteiler und Multi-Utility-Dienstleister im Dreivierteljahr 2000/2001 weiter ausbauen. Bei der Vorlage des Quartalsberichts meldete das börsennotierte Mannheimer Energiedienstleistungsunternehmen gestern ein hohes Absatz- und Gewinnwachstum und eine deutliche Verbesserung des Betriebsergebnisses. Dabei bestätigte die MVV Energie AG ihr Ergebnisziel von mindestens 250 Millionen DM für das Geschäftsjahr 2000/2001 und erhöhte aufgrund des wachsenden Stromhandels sogar ihre Umsatzprognose von 1,8 auf 2,1 Milliarden DM.

MVV-Vorstandssprecher Roland Hartung zeigte sich begeistert: "Die überaus erfolgreichen Zahlen bestätigen unseren Kurs als Energie-Verteiler und Dienstleister mit hoher fachlicher Kompetenz und Effizienz, mit zukunftsträchtigen Investitionen in neue und erneuerbare Energietechnologien sowie einer konsequenten europäischen Wachstumsstrategie." Der Umsatz der MVV Energie AG stieg im Dreivierteljahr 2000/2001 um 724 Millionen DM oder 75 Prozent auf 1,689 Milliarden DM; ohne die erstmalige Konsolidierung der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) um 39 Prozent auf 1,339 Milliarden DM. Das Umsatzwachstum ist vor allem auf den expansiven Stromhandel, den preisbedingt höheren Gasumsatz und weitere Markterfolge im Dienstleistungsgeschäft zurückzuführen. Das EBIT verbesserte sich trotz wettbewerbs-bedingter Ertragseinbußen im Geschäftsfeld Strom um 47 Prozent auf 249 Millionen DM. Die Zahl der Mitarbeiter in der MVV Energie Gruppe hat sich zum 30. Juni 2001 gegenüber dem Vorjahr von 1946 auf 3157 Mitarbeiter erhöht. Die erstmals konsolidierten Beteiligungsgesellschaften haben 1281 neue und Mitarbeiter in die MVV Energie Gruppe eingebracht.

Die Hauptursachen für das starke Ergebniswachstum waren der im März 2001 zugeflossene Ertrag aus dem Verkauf der Aktien der Energie Baden-Württemberg AG (220 Millionen DM nach Abzug des Buchwerts) und die erstmalige Konsolidierung neuer Mehrheitsbeteiligungen. Der Jahresüberschuss stieg um zehn Prozent auf etwa 90 Millionen DM.

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