Müller: Für Emissionshandel aufgeschlossen

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Bundeswirtschaftsminister Dr. Werner Müller hat kürzlich mit Rodney Chase, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BP Amoco Plc., Sir Charles Nicholson, Politischer Berater von BP Amoco und Vorsitzender des Technischen Ausschusses der britischen "Emissions Trading Group", und Peter P. Knoedel, Mitglied des Vorstandes Deutsche BP ein Gespräch über Fragen der Energiepolitik geführt.


Im Mittelpunkt des Gesprächs stand ein Meinungsaustausch über die Möglichkeiten des Handels mit Emissionszertifikaten, den BP Amoco bereits seit Anfang des Jahres innerhalb des weltweiten Unternehmensverbundes betreibt. Die Unternehmensvertreter berichteten über die in diesem Zusammenhang gesammelten Erfahrungen und erläuterten den Stand der Vorbereitungen auf den für April 2001 vorgesehenen Start des Handels mit Emissionen zwischen rund 50 britischen Unternehmen, die der "Emissions Trading Group" angehören. Rodney Chase betonte besonders die Bedeutung des Handels mit Emissionszertifikaten für die kostengünstige Erreichung der im Kyoto-Protokoll vereinbarten Reduktionsziele für Treibhausgase. Müller: "Ich bin durchaus aufgeschlossen für die Idee, dass Unternehmen den Handel mit CO2-Zertifikaten dazu nutzen, Treibhausgasemissionen wirtschaftlich so effizient wie möglich zu reduzieren. Wir werden sorgfältig prüfen, ob es für die deutsche Wirtschaft praktikable Lösungsansätze geben kann."

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