Integration und Versorgungssicherheit

Morgen: dena stellt Windkraft-Studie vor

Morgen um 10 Uhr stellt die dena ihre Studie zu den Auswirkungen der Integration der Windkraft in das Stromnetz vor. Sie wird mit einem Monat Verspätung veröffentlicht, da sie wegen ihrer Aussagen zu einer möglicherweise gefährdeten Versorgungssicherheit lange Zeit umstritten war.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (ddp/sm) - Mit gut einem Monat Verspätung stellt die Deutsche Energie Agentur (dena) am Donnerstag um 10 Uhr in Berlin ihre Studie zu den Auswirkungen der Integration der Windkraft in das Stromnetz vor. Die Studie war wegen ihrer Aussagen zu einer möglicherweise gefährdeten Versorgungssicherheit lange Zeit umstritten. Der Bundesverband Windenergie (BWE) hatte kurz vor der ursprünglich geplanten Vorstellung seine Zustimmung verweigert.

In dem Papier wurden im Auftrag aller Beteiligten Zahlen und Berechnungen für die Netzintegration von Windenergie in Deutschland bis zum Jahr 2020 zusammengefasst. Es soll als Grundlage für eine langfristige energiewirtschaftliche Planung dienen.

Deutschland ist nach Branchenangaben der größte Windenergiemarkt weltweit. Die Zahl neuer Anlagen und damit auch die Kapazität der installierten Leistung nahm 2004 um rund 13,8 Prozent zu. Das Wachstum fiel allerdings geringer aus als in den beiden Vorjahren. Die Überlegungen zur Zukunft der Windkraft werden von grundsätzlichen Debatten über die damit verbundenen Kosten und die Probleme der Integration überlagert. So argumentieren beispielsweise die großen Versorgungsunternehmen, dass Windstrom für die Verbraucher wohl deutlich teurer werde als bisher vermutet. Mit wachsendem Anteil der Windenergie stiegen zudem auch die denkbaren Risiken für die sichere Stromversorgung.

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