Heizung als Energiefresser

Morgen: Bürgerchat zum Thema Heizkosten

Am 5. April 2005 geben Call NRW, das Bürger- und Service-Center der Landesregierung, und die Energieagentur NRW Tipps und Hinweise zum Thema Heizkosten. Zwischen 16 und 17 Uhr stehen Energie- und Heizexperten den Fragen von Verbrauchern und Hausbesitzern unter 01803-100111 Rede und Antwort.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Wuppertal (red) - Wie kann ich meine Heizkosten senken? Darf der Schornsteinfeger meine alte Heizungsanlage stilllegen? Wo gibt es energiesparende Heizungsanlagen? - Gerade in diesem Frühjahr ist es wichtig, sich Gedanken über die Senkung des Energieverbrauchs zu machen. Denn jetzt müssen in ganz NRW mehrere hunderttausend ältere Heizungsanlagen, die nicht mehr den neuen Schadstoff-Grenzwerten der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) entsprechen, ausgetauscht werden.

Hierzu gibt es morgen, 5. April 2005, Beratung und viele Tipps von Call NRW, dem Bürger- und Service-Center der Landesregierung, und der Energieagentur NRW. Zwischen 16 und 17 Uhr stehen Energie- und Heizexperten den Fragen von Verbrauchern und Hausbesitzern unter 01803-100111 Rede und Antwort. Fragen können auch im Chat unter www.callnrw.de sowie per E-Mail über info@callnrw.de gestellt werden.

"Vor allem in der Modernisierung alter Heizungsanlagen steckt ein großes Potenzial, um den Energieverbrauch und damit die Kosten zu senken", erläutert Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Leiter der Energieagentur NRW. Je nach Alter und Zustand des Vorgängermodells mache sich der Austausch der alten Heizungsanlage bereits nach fünf bis sechs Jahren bezahlt. Dabei sei das Ende der Heizperiode der richtige Zeitpunkt, um sich Gedanken über eine neue Heizung zu machen.

Die Expertenberatung soll helfen, den Überblick über die Vielzahl von technischen Möglichkeiten bei der Heizungssanierung nicht zu verlieren. Zudem geben die Experten am Telefon und im Internet viele hilfreiche Tipps zu Möglichkeiten einer finanziellen Förderung durch Bund und Land, zur Gebäudesanierung sowie zur Einführung des Gebäude-Energiepasses.

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