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Moody's stuft EnBW hoch

Laut Moody's hat die EnBW erhebliche Fortschritte bei der Konzentration auf das Kerngeschäft, der Stärkung der Eigenkapitalquote sowie in Bezug auf Kostensenkung und -einsparung erzielt. Daher wurde sowohl Langfrist- als auch Kurzfristrating von "negative" auf "stable" hochgestuft.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Karlsruhe (red) - Die internationale Ratingagentur Moody's hat den Ausblick der EnBW sowohl beim Langfristrating als auch beim Kurzfristrating von "negative" auf "stable" hochgesetzt. Grund sind laut EnBW der erfolgreiche Konsolidierungskurs des Unternehmens und die Ende Mai/Anfang Juni 2004 erfolgten Maßnahmen zur Stärkung der Eigenkapitalbasis.

Laut Moody's hat die EnBW erhebliche Fortschritte bei der Konzentration auf das Kerngeschäft, der Stärkung der Eigenkapitalquote sowie in Bezug auf Kostensenkung und -einsparung erzielt. Im Ergebnis habe sich die Kapitalstruktur der EnBW wesentlich gebessert. "Der verbesserte Ausblick beim Langfristrating ist höchst erfreulich und reflektiert die bisherigen Erfolge der EnBW auf ihrem konsequenten Konsolidierungskurs und im Hinblick auf ihre strategische Neuausrichtung", kommentierte denn auch EnBW-Vorstandschef Dr. Utz Claassen.

Zum 30. Juni 2004 beschäftigte die EnBW 19 500 Mitarbeiter, verglichen mit 24 589 zum 31. Dezember 2003 sowie mit 38.721 zum 31. Dezember 2002. Mit dieser deutlich reduzierten Belegschaft erzielte der EnBW-Konzern im ersten Halbjahr 2004 einen Umsatz von 5.083,1 Millionen Euro.

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