Energieverbrauch

Mit modernen Haushaltsgeräten die Stromkosten reduzieren

Mit der heutigen Haushaltsgerätetechnik können Stromkosten erheblich reduzieren werden. Seit 1990 ist der Energieverbrauch von neuen Kühlschränken, Waschmaschinen und Co. um bis zu 80 Prozent gesunken, informiert die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena).

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) - Moderne Haushaltsgeräte sind nicht nur praktisch und komfortabel, sondern reduzieren auch die Stromkosten erheblich. In vielen Haushalten sind die modernen energieeffizienten Geräte aber noch nicht angekommen. Laut der dena lohnt es sich auch über den Austausch funktionsfähiger Geräte nachzudenken, wenn Sie älter als zehn Jahre sind.

Bis zu 45 Prozent der Stromkosten in privaten Haushalten gehen auf Haushaltsgroßgeräte zurück. Besonders alte Geräte belasten die Stromrechnung unverhältnismäßig stark. Wer nicht zu viel bezahlen will, kann vor allem mit dem Austausch veralteter Kühl- und Gefriergeräte Strom und Kosten sparen, so die dena. Kühlschränke die erst einige Jahre alt sind, verbrauchen deutlich mehr Strom als modernde Geräte der Energieeffizienzklasse A++. Der Austausch einer veralteten Waschmaschine gegen ein modernes energieeffizientes Gerät spart Energie und Geld. Wer auch einen alten Geschirrspüler ersetzt, kann die Ausgaben für Strom und Wasser noch weiter reduzieren. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die alten Haushaltshelfer fachgerecht entsorgt werden und nicht im Keller als Zweitgerät zum Einsatz kommen.

Beim Kauf auf EU-Label achten

Beim Kauf von Haushaltsgeräten hilft das EU-Label energiesparende Produkte zu finden. Es ordnet Waschmaschine und Co. in Energieeffizienzklassen ein und muss auf allen im Handel angebotenen Geräten angebracht sein. Wer auf Dauer Strom und Geld sparen will, sollte immer zur Energieeffizienzklasse A greifen und auch die Angaben zum Stromverbrauch genau vergleichen. Bei Kühl- und Gefriergeräten werden besonders sparsame Produkte mit den Klassen A+ und A++ ausgezeichnet.

Weiterführende Links
Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromrechnung

    Sommertipp: Stromrechnung während des Urlaubs drosseln

    Die Stromrechnung kann während des Urlaubs mit ein paar einfachen Maßnahmen gesenkt werden. Am größten ist das Sparpotenzial für diejenigen, die einen elektrischen Warmwasserspeicher nutzen.

  • Stromkosten

    Deutsche arbeiten jährlich 65 Stunden für Strom

    Strom ist in den vergangenen zehn Jahren erheblich teurer geworden. Weil die Lohnsteigerung im selben Zeitraum die Kosten nicht ausgleicht, müssen Arbeitnehmer einer Analyse zufolge mehr arbeiten, um die Stromrechnung decken zu können.

  • Strompreise

    vzbv erfreut über hohe Wechselbereitschaft bei Stromkunden

    Die Verbraucherzentralen ziehen aus ihrer Kampagne zum Stromanbieterwechsel eine positive Zwischenbilanz. Sie habe einen maßgeblichen Anteil an den gestiegenen Wechselraten gehabt. Künftig wollen die Verbraucherzentralen auch das Thema Stromsparen mehr ins öffentliche Bewusstsein rücken.

  • Strom sparen

    Stromeffizienz: PC-Flachbildschirm sparsamer als Röhrenmonitor

    Durch einen Austausch des Röhrenmonitors durch einen energieeffizienten Flachbildschirm kann der Stromverbrauch gesenkt werden, so die Initiative EnergieEffizienz. Ein 19 Zoll-Flachbildschirm, der täglich drei Stunden genutzt wird, spare gegenüber einem Röhrenmonitor gleicher Größe rund 15 Euro Stromkosten im Jahr.

  • Energieversorung

    In kühlen Räumen verbrauchen Kühlschränke weniger Energie

    Kühlschränke und Gefriergeräte sollten möglichst in kühlen Räumen stehen. Dann verbrauchen sie weniger Energie. Darauf weist der Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft (VBEW) hin. Er empfiehlt, Kühlschränke zum Beispiel in eine Speisekammer und Gefrierschränke in den unbeheizten Keller zu stellen

Top