In Mecklenburg

Mit Hilfe von oben: Solaranlage als kirchlicher Energiespender

Auf dem Dach des Oberkirchenrats-Gebäudes in Schwerin wurde am Dienstag eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Mit Hilfe der Sonne sollen nach Angaben des Umweltministeriums jährlich etwa 3600 Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Die Anlage besteht aus 30 Solarmodulen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Schwerin (ddp-nrd/sm) - Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Mecklenburgs nutzt weiter den himmlischen Beistand als Energiespender. Auf dem Dach des Oberkirchenrats-Gebäudes in Schwerin wurde am Dienstag eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Mit Hilfe der Sonne sollen nach Angaben des Umweltministeriums jährlich etwa 3600 Kilowattstunden Strom erzeugt werden.

Die Energie wird vollständig in das öffentliche Netz eingespeist. Die Kirche hofft, den Kohlendioxidausstoß pro Jahr um etwa drei Tonnen reduzieren zu können. Die Anlage besteht aus 30 Solarmodulen.

Es handelt sich um die insgesamt 54 Anlage zur Strom- und Wärmeerzeugung aus regenerativen Energien in und auf kirchlichen Gebäuden in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich seit 1999 bislang auf 3,3 Millionen Euro.

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