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Ministergipfel wird mehr Klarheit zum Emissionshandel bringen

Umweltminister Jürgen Trittin und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement werden im Laufe des Tages mit Kanzleramtschef Frank-Walter Steinmeier zu einem Gespräch über die zwischen beiden Ressorts umstrittenen Details zum Emissionshandel zusammenkommen. dena-Chef Stefan Kohler sieht gute Chancen für eine Einigung.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp/sm) - Im Streit innerhalb der Bundesregierung um Einzelheiten zur Ausgestaltung des Emissionshandels sieht der Leiter der Deutschen Energieagentur, Stefan Kohler, eine Basis für eine Einigung zwischen dem Bundeswirtschafts- und dem Bundesumweltministerium. Es gebe keine grundsätzlichen Widersprüche zwischen den Ministern Wolfgang Clement (SPD) und Jürgen Trittin (Grüne), sagte Kohler heute im Deutschlandradio Berlin.

Clement und Trittin wollten im Laufe des Tages mit Kanzleramtschef Frank-Walter Steinmeier zu einem Gespräch über die zwischen beiden Ressorts umstrittenen Details zum Emissionshandel zusammenkommen.

Beiden Ministern sei klar, dass Deutschland bis zum Ende des Jahrzehnts entsprechend der Lastenteilung in der EU 21 Prozent Kohlendioxid einsparen müsse, sagte Kohler. Bei dem Gespräch müsse es daher um die Präzisierung des nationalen Allokationsplans gehen. Man dürfe den Emissionshandel nicht als "Instrument gegen die Industrie", sondern als effizientes Instrument zusammen mit der Industrie anwenden, sagte der Energieexperte.

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