Januar bis März 2001

Mineralölabsatz um 2,6 Prozent gestiegen

Im ersten Quartal des laufenden Jahres wurden 2,6 Prozent mehr Mineralölprodukte verkauft als im ersten Quartal des vergangenen Jahres. Dabei sank der Absatz von Rohbenzin und Ottokraftstoff, der Absatz von Dieselkraftstoff und Heizöl stieg.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stieg der Absatz von Mineralölprodukten in Deutschland im Zeitraum Januar bis März gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent von 28 auf 28,7 Millionen Tonnen.


Dabei sank der Absatz von Rohbenzin von 4,2 auf 3,9 Millionen Tonnen (minus 8,9 Prozent), der Absatz von Ottokraftstoff sank von 6,7 auf 6,2 Millionen Tonnen (minus 7,7 Prozent), der Absatz von Dieselkraftstoff stieg leicht von 6,3 auf 6,4 Millionen Tonnen (plus 0,8 Prozent), der Absatz von leichtem Heizöl stieg von 6,7 auf 8,3 Millionen Tonnen (plus 23,3 Prozent) und der Absatz von schwerem Heizöl stieg von 1,5 auf 1,7 Millionen Tonnen (plus 13,7 Prozent). Der Export von Mineralölprodukten stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,9 Prozent von 4,7 auf fünf Millionen Tonnen, während der Import um 1,5 Prozent von neun auf 9,1 Millionen Tonnen stieg. Beim Rohöl ist gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2000 eine Importsteigerung festzustellen. Die Einfuhren erhöhten sich von 25,9 auf 26,5 Millionen Tonnen in 2001. Der Grenzübergangspreis von Rohöl stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent von 398,93 DM auf 405,80 DM pro Tonne (207,48 Euro).

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