Statistik

Mineralölabsatz sank im ersten Halbjahr 2004

Zwischen Januar und Juni 2004 wurden in Deutschland weniger Mineralölprodukte verkauft als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Export stieg hingegen um 23,4 Prozent, während auch der Import zurückging. Bei Rohöl zeigt sich ein gegensätzlicher Trend, der Grenzübergangspreis stieg um zwei Prozent.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in Deutschland zwischen Januar und Juni dieses Jahres um 3,8 Prozent von 57,0 auf 54,8 Millionen Tonnen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Dabei zeigte sich folgende Entwicklung hinsichtlich des Absatzes einzelner Hauptprodukte: Rohbenzin 8,8 Millionen Tonnen (plus 4,1 Prozent), Ottokraftstoff 12,5 Millionen Kilowattstunden (minus 2,4 Prozent), Dieselkraftstoff 13,8 Millionen Tonnen (plus 3,9 Prozent), leichtes Heizöl 11,8 Millionen Tonnen (minus 20,9 Prozent) und schweres Heizöl 3,1 Millionen Tonnen (minus 5,8 Prozent).

Der Export von Mineralölprodukten stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23,4 Prozent von 9,5 auf 11,7 Millionen Tonnen, während der Import um 13,4 Prozent von 18,5 auf 16,0 Millionen Tonnen zurückging.

Beim Rohöl ist gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2003 eine Importsteigerung festzustellen. Die Einfuhren erhöhten sich von 52,5 auf 54,0 Millionen Tonnen in 2004. Der Grenzübergangspreis von Rohöl stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,0 Prozent von 195,48 Euro auf 199,47 Euro pro Tonne.

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