Bergbauprojekte

Mibrag-Tochter plant stärkeres internationales Engagement

Die Mibrag will sich künftig noch stärker international bei Bergbau- und Umweltprojekten engagieren. Das über Generationen gesammelte Bergbauwissen ist ein immenser Schatz, der international sehr gefragt ist", sagte Thoralf Klehm, Geschäftsführer der Mibrag-Tochter MBEG.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (ddp-lsc/sm) - Mit ihrer für Auslandsaktivitäten zuständigen Tochtergesellschaft Montan Bildungs- und Entwicklungsgesellschaft (MBEG) wolle das Unternehmen sein Know-how auf dem Gebiet des Bergbaus künftig bei Projekten unter anderem in Südostasien, Australien, Südamerika und im südlichen Afrika einbringen, sagte Klehm auf der Energie-Fachmesse enertec in Leipzig.

Die 1999 gegründete MBEG habe im vergangenen Jahr einen Umsatz von 2,5 Millionen Euro und eine Umsatzrendite nach Steuern von reichlich zehn Prozent erwirtschaftet. In den kommenden drei bis fünf Jahren solle der Umsatz verdoppelt werden, betonte Klehm.

Die Mibrag-Tochter ist den Angaben zufolge bislang unter anderem in Russland, Ost- und Südeuropa, Afrika, Asien und Südamerika tätig. "Das hat nicht immer etwas mit Braunkohle zu tun", sagte Klehm. Das Know-how um diesen Rohstoff sei vor allem in den Ländern Südosteuropas und in der Türkei gefragt. Bei anderen internationalen Projekten gehe es allgemein um die Bergbau-Erfahrungen der MBEG.

Die Firma biete weltweit unter anderem Beratungs- und Ingenieurleistungen, Planung von Bergbau- und anderen Projekten sowie Aus- und Weiterbildung im Bergbau und in Fragen der Arbeitssicherheit und des Geschäftsmanagements an. Aktuell arbeiteten MBEG-Fachleute unter anderem am Aufschluss eines Tagebaus in der Türkei mit, aus dem künftig 17 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert werden sollen.

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