Geschäftsbericht 2002

MIBRAG: Positive Bilanz und neue Herausforderungen 2003

Das Bergbauunternehmen MIBRAG erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 298,1 Millionen Euro. Mit einer Förderleistung von 19,5 Millionen Tonnen Rohbraunkohle verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von vier Prozent gegenüber 2001. Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 27,8 Millionen Euro.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

"Hohe Kostendisziplin, konsequente Realisierung von Investitionen und die Entwicklung auf dem Energiemarkt haben zur positiven Bilanz im Geschäftsjahr 2002 beigetragen", kommentierte Heiner Krieg, Kaufmännischer Geschäftsführer der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) die Bilanz für das vergangenen Geschäftsjahr. Der Gesamtumsatz des Bergbauunternehmens stieg um 1,4 Prozent auf 298,1 Millionen Euro. Mit einer Förderleistung von 19,5 Millionen Tonnen Rohbraunkohle verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von vier Prozent gegenüber 2001. Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 27,8 Millionen Euro.

Im Beisein des Vorsitzenden der Geschäftsführung Bruce P. De Marcus erläuterte Heiner Krieg das Ergebnis: "Die steigende Nachfrage führte zu einer erhöhten Förderung von Braunkohle in den Tagebauen Profen und Vereinigtes Schleenhain. Wir lieferten u. a. 10,6 Millionen Tonnen Rohkohle an das Kraftwerk Lippendorf, 5,2 Millionen Tonnen an das Kraftwerk Schkopau und 1,1 Millionen Tonnen an die Stadtwerke Chemnitz. Das hatte zur Folge, dass wir im Tagebau Profen eher als geplant an die Grenzen der möglichen Rohkohleförderung gestoßen sind." Deshalb habe die MIBRAG, so Heiner Krieg weiter, den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit – mit 15,9 Millionen Euro – auf die Vorbereitung des vorzeitigen Aufschlusses des Abbaufeldes Schwerzau gelegt.

"Das Jahr 2003 ist für uns als MIBRAG wieder ein Jahr der Herausforderungen", betonte Heiner Krieg. Wichtigste Aufgabe bleibe die sichere Versorgung der Kraftwerkskunden mit Rohbraunkohle. "Dabei müssen wir trotz der komplizierten geologischen Bedingungen die vorgegebene Qualität der Rohkohle halten. Das heißt, wir werden in beiden Tagebauen zusammen zwischen 65 und 70 Millionen Kubikmeter Abraum bewegen müssen. " So wird die Entwicklung des Tagebaues Vereinigtes Schleenhain und damit des gesamten Unternehmens maßgeblich von der Entscheidung zur Inanspruchnahme der Ortslage Heuersdorf abhängen. Deshalb werde man die im Herbst 2002 begonnene verstärkte Information und den Dialog zur gemeinsamen Umsiedlung fortsetzen. Die MIBRAG setzt auf eine sozialverträgliche Umsiedlung und eine gemeinsame Zukunft der verbliebenen Heuersdorfer an einem Ort ihrer Wahl. Unter der Ortschaft lagern etwa 52 Millionen Tonnen Braunkohle.

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