50 Millionen Euro

Mibrag plant umfangreiche Investitionen

45 bis 50 Millionen Euro will die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (Mibrag) bis 2012 pro Jahr in den Ausbau ihres Geschäfts investieren. Allein in die Erschließung des Abbaufeld Schwerzau im Tagbau Profen sollen in den kommenden drei Jahren 130 Millionen Euro fließen.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Dresden (ddp-lsc/sm) - Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (Mibrag) plant für die kommenden Jahre einen umfangreichen Ausbau ihres Geschäfts. Bis 2012 wolle das Unternehmen pro Jahr durchschnittlich 45 bis 50 Millionen Euro investieren, sagte Mibrag-Geschäftsführer Heiner Krieg den "Dresdner Neuesten Nachrichten" (Dienstagausgabe). Allein in die Erschließung des Abbaufeld Schwerzau im Tagbau Profen sollen nach seinen Worten in den kommenden drei Jahren 130 Millionen Euro fließen.

Auch die Vorräte unter dem Ort Heuersdorf seien bereits eingeplant. "Die Kohle unter Heuersdorf benötigen wir ab 2009/10", verdeutlichte Krieg. Die Abbagerung des Dorfes ist seit Jahren umstritten. Der Aufschluss des Abbaufeldes Peres im Tagebau Schleenhain werde voraussichtlich 2011/2012 beginnen, sagte Krieg.

Die Mibrag beschäftig laut Krieg derzeit 2010 Mitarbeiter. Die Zahl der Lehrlinge beträgt 133. Der Personalbestand des Unternehmens soll in den kommenden Jahren bei gleichbleibender Produktion konstant bleiben.

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