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Mehrheitserwerb an der Kraftwerk Laufenburg AG durch EnBW abgeschlossen

Der Energiekonzern EnBW hat die Übernahme der schweizerischen Gesellschaft Kraftwerk Laufenburg AG (KWL) abgeschlossen. Mit dem Mehrheitserwerb an KWL beabsichtigt die EnBW, ihr Versorgungsgebiet in Südbaden zu optimieren sowie grenzübergreifende Erzeugungskapazitäten am Hochrhein zu bündeln.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Übernahme der schweizerischen Gesellschaft Kraftwerk Laufenburg AG (KWL) durch die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist abgeschlossen. Nach Zustimmung der Europäischen Kartellbehörde am 19. Dezember 2002 wurden die KWL-Aktien heute auf die EnBW übertragen. Die EnBW hatte über ihr Schweizer Tochterunternehmen EnAlpin AG zum 1. August 2002 die von der Schweizer Watt AG gehaltene Aktienmehrheit an KWL in Höhe von 76,6 Prozent erworben.

Mit dem Kauf der KWL-Anteile hat EnBW zugleich auch die mittelbare Kontrolle über die Kraftübertragungswerke Rheinfelden AG (KWR), heute Energiedienst AG (ED), übernommen. KWL hatte im Jahr 2002 über 95 Prozent der Aktien der KWR erworben. KWL und ED betreiben die Hochrhein-Laufwasserkraftwerke Laufenburg, Rheinfelden und Grenzach-Wyhlen sowie weitere Wasserkraftwerke. ED wird mehr als 200 000 Stromkunden von KWL/ED über eigene Netze im südlichen Baden-Württemberg betreuen. Der Stromverkauf von KWL/ED belief sich im Jahr 2001 auf etwa 6,3 Milliarden Kilowattstunden.

Mit dem Mehrheitserwerb an KWL beabsichtigt die EnBW, ihr Versorgungsgebiet in Südbaden zu optimieren sowie grenzübergreifende Erzeugungskapazitäten am Hochrhein zu bündeln.

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