Statistik

Mehr Rohölimporte von Januar bis Oktober

Im Oktober 2003 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,7 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 13,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,5 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im Oktober auf 187,66 Euro.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Er lag damit um 10,0 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (208,46 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich so im Oktober auf 1,8 Milliarden Euro und lag damit um 44 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis Oktober dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent von 86,6 auf 88,3 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 16,9 Milliarden Euro um 362 Millionen Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 191,48 Euro im Schnitt um 0,3 Prozent höher als im Vorjahr (190,92 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 26 Lieferländern waren 2003 bislang Russische Föderation (28,1 Millionen Tonnen), Norwegen (18,2 Millionen Tonnen), Großbritannien (8,9 Millionen Tonnen), Libyen (7,3 Millionen Tonnen) und Kasachstan (5,9 Millionen Tonnen). 30,7 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 19,0 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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