Preissteigerungen

Mehr Medikamente nur gegen Zuzahlung

Für viele weitere Medikamente drohen neue Zuzahlungen in Höhe von fünf bis zehn Euro, wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) mitteilt.

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Für viele weitere Medikamente drohen neue Zuzahlungen in Höhe von fünf bis zehn Euro, wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) mitteilt. Grund dafür sei, dass die Krankenkassen am 1. Juli die Erstattungshöchstbeträge senken. Die Hersteller der Medikamente passen ihre Preise aber nicht im selben Maße an, was bedeutet, dass Patienten öfter selber zahlen müssen.

Zuzahlung für weitere 1.800 Medikamente

Nach Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) sinkt die Zahl der Medikamente, für die keine Zuzahlung geleistet werden muss, um mehr als ein Drittel von 4.800 auf 3.000 gegenüber dem Vormonat. Schon im Jahr 2013 hätten die Zuzahlungen der Kassenpatienten mit rund zwei Milliarden Euro einen neuen Höchststand erreicht.

Wertverlust für die Apotheken

Auch für die Apotheken selbst kann sich ein Verlust ergeben, nämlich dann, wenn Arzneimittel vor dem Stichtag zu einem höheren Preis vom Hersteller beschafft wurden, als sie danach mit der Krankenkasse abgerechnet werden können.

Bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln müssen Patienten zehn Prozent des Preises zuzahlen. Mindestens müssen es fünf Euro, höchstens dürfen es zehn Euro sein. Durchschnittlich würden 2,60 Euro pro Packung fällig, so die ABDA.

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