Kosten reduzieren

Mehr Investitionen für Gebäudesanierung gefordert

Ein Sonderprogramm zur energetischen Gebäudesanierung fordern die Handwerkskammer Berlin und der DGB. Damit könnten die Kosten für die Beheizung und Energieversorgung öffentlicher Gebäude in Berlin reduziert werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp-bln/sm) - Um das Programm finanzieren zu können, solle der Senat die Fördermittel des Bundes besser ausschöpfen. Berlin gibt den Angaben zufolge jährlich rund 160 Millionen Euro für die Beheizung und Energieversorgung seiner öffentlichen Gebäude aus.

Durch effektive Maßnahmen könnte ein großer Teil dieser Gelder eingespart werden, unterstrichen Handwerkskammer und DGB. Konkret werden ein Sonderprogramm zur Gebäudesanierung sowie eine Mobilisierungskampagne, die den Zusammenhang zwischen Gebäudesanierung, Energieeffizienz und Umweltschutz verdeutlichen soll, gefordert.

Das Land müsste mehr Geld für Investitionen bereitstellen und die Fördermittel des Bundes besser ausschöpfen, wie es weiter hieß. In den vergangenen sechs Jahren seien verfügbare Mittel für Bauinvestitionen in Höhe von 600 Millionen Euro nicht ausgegeben worden. Dies sei im Hinblick auf die horrenden Energiepreise unverständlich, sagte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin, Jürgen Wittke. "Die hohen Folgekosten dieser Vernachlässigung muss der Steuerzahler tragen."

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